Das Glanz des Mondes

Autor*in
Hearn, Lian
ISBN
978-3-551-58111-2
Übersetzer*in
Naoura, Salah
Ori. Sprache
Englisch
Illustrator*in
Seitenanzahl
491
Verlag
Carlsen
Gattung
Ort
Hamburg
Jahr
2005
Lesealter
16-17 Jahreab 18 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
19,50 €
Bewertung
eingeschränkt empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Gegen den Willen des Otoriclans haben sich Kaede und Takeo vermählt. Takeo zieht der alles entscheidenden Schlacht entgegen um im Namen der Gerechtigkeit Frieden in das Land zu bringen. Doch überall lauern Attentäter um das über Takeo verhängte Urteil zu vollziehen. das Paar wünscht sich nichts sehnlicher als vereint zu sein. Doch da Kaede ihr Erbe in Maruyama antritt, müssen sie sich rasch wieder trennen. Jetzt zeigt sich, ob die Prophezeihung recht behalten wird.

Beurteilungstext

“Der Glanz des Mondes “ ist nach “Das Schwert in der Stille” und “Der Pfad im Schnee” der krönende Abschluss der zauberhaften Triologie über den “Clan der Otori”. Wie in den beiden ersten Bänden drehen sich die Ereignisse um die beiden Hauptcharaktere Takeo und Kaede. Hearn schreibt auch hier wieder mit viel Fantasie und Gefühl, jedoch konnte sie die sagenhafte Magie, die aus den ersten beiden Bänden hervorging und den Leser regelrecht an die Romane fesselte, nicht mit in den dritten Band hinüber retten.
Die Autorin war auch in diesem Band bemüht, die geschichtlichen und gesellschaftlichen Aspekte des mittelalterlichen Japans so genau und realistisch wie möglich- jedoch mit einem Touch von Fanatsy- zu beschreiben.
Dies ist ihr auch gut gelungen. Das Buch hält aber nicht ganz was sich die Leser des ersten und zweiten Bandes versprechen. Die Handlung wirkt zum Teil recht gedrängt, schreitet rasch voran und trotz vieler spannender Höhepunkte und unerwarteten Wendungen fehlt beim Lesen das Wunderhafte und Magische. Das ist schade, denn gerade die mystischen Handlungselemente und die zum Teil recht anmutige und liebevolle Beschreibung der Landschaft waren in den ersten beiden Büchern das “Sahnehäubchen”. Dennoch, wer die ersten beiden Bände gelesen hat, für den ist der Abschluss der Triologie ein absolutes Muss- auch wenn das Ende einfach und recht bald vorhersehbar ist. Wie bei allen Tiologien, ist es auch hier schwer, den Roten Faden der Handlung zu finden, wenn man die beiden ersten Bände nicht gelesen hat. Ganz besonders macht sich jedoch hier diese “Wissenslücke” bemerkbar. Obwohl alle Personen und ihre Verbindungen untereinander am Ende aufgelistet sind, ist es schwer die familiären, feind- und freundschaftlichen Zusammenhänge innerhalb des Romans nachzuvollziehen ohne sein Lesen nicht ständig mit Blättern zum Personenverzeichnis unterbrechen zu müssen.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von Gr.
Veröffentlich am 01.01.2010

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