Windig und Wolkenbruch

Autor*in
Hula, Saskia
ISBN
978-3-7017-2018-7
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Teich, Karsten
Seitenanzahl
32
Verlag
Residenz Verlag
Gattung
Ort
St. Pölten
Jahr
2007
Lesealter
6-7 Jahre8-9 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Preis
12,90 €
Bewertung
empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Der Feuerwehrmann Wolfgang Windig lebt nicht nur im Beruf gefährlich, sondern liebt auch in seiner Freizeit wagemutige Unternehmungen, zumindest solange, bis sein Schutzengel einmal in den Urlaub fährt.

Beurteilungstext

Das scheint mir eine gute Idee für ein Kinderbuch zu sein: die Arbeit (und Überforderung) eines Schutzengels zu beschreiben, der einem Feuerwehrmann “zugeteilt” ist. Der Held dieses Buches, Wolfgang Windig, liebt zudem auch noch äußerst gefährliche Freizeitunternehmungen wie Motorradfahren, Bergklettern, Tiefseetauchen und auf Großwildjagd gehen. Irgendwann schreibt ihm sein Schutzengel, dass er sich überfordert und urlaubsreif fühle. Herr Windig antwortet umgehend, der Engel möge doch Urlaub nehmen, er selbst komme schon allein zurecht.
Nach einer Reihe von Unglücken - vom Schnitt in den Finger bis zu Beinbrüchen - bittet Windig doch wieder seinen Schutzengel um dessen Begleitung, wenigstens bei seiner beruflichen Arbeit als Feuerwehrmann. Nach einer Weile darf er auch seinen Hobbies wieder frönen. “Nur auf das Motorradfahren verzichtet er auch weiterhin, Dem Schutzengel zuliebe. Denn der findet Motorradfahren nach wie vor nicht so toll.”(S. 31). Nicht nur wegen dieses m.E. pädagogisch sinnvollen Schlusses halte ich das Buch für (vor)lesenswert. Fast alle 3-6jährigen Jungen schwärmen für den Beruf des Feuerwehrmannes. Dass damit Gefahren fürs eigene Leben verbunden sein können, kann nicht früh genug vermittelt werden, und dass wir alle einen Schutzengel brauchen sowieso.
Für die recht junge Zielgruppe hätte ich mir allerdings Illustrationen gewünscht, die der Wirklichkeit näher kommen.
Herr Windig ist durchgehend recht fettleibig dargestell und sein Gesicht erinnert mich an die Darstellung von Nick Knatterton. Die freundlich anmutenden Farben (viel Gelb und Orange) sind da schon passender und versöhnen ein bisschen mit den plakativen, ja zuweilen sogar lieblos wirkenden Darstellungen der Personen in diesem Buche.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von hewi.
Veröffentlich am 01.01.2010

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