Maja im Weihnachtschaos

Autor*in
Singer, Claire
ISBN
978-3-7607-6681-2
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Stefan, Sandra
Seitenanzahl
254
Verlag
arsEdition
Gattung
Krimi
Ort
München
Jahr
2012
Lesealter
10-11 Jahre12-13 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
9,99 €
Bewertung
sehr empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Maja übernimmt für ihre hochschwangere Mutter den Dienst auf dem Weihnachtsmarkt. Dort wird die Stimmung durch einen Mord gedrückt. Aber Maja lernt auch eine nette Familie und deren Sohn kennen. Außerdem wird Maja von der Zicke Cleo tyrannisiert. Am Ende klärt sich der Mord auf und sogar Cleo zeigt sich in einem anderen Licht.

Beurteilungstext

Der Adventskrimi ist eine sehr gelungene Mischung aus vorweihnachtlicher Stimmung, kriminalistischer Tätersuche, erster Liebe und Mobbing. Die Heldin ist Maja, eine Teenagerin, die mit ihre Mutter allein lebt. Der Hauptverdienst der Mutter ist der Mandelstand auf dem Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt. Doch da die Mutter hochschwanger ist, wird in diesem Jahr alles anders. Die Standbesitzer werden abwechselnd an jedem Nachmittag an Majas Stand aushelfen. Dafür verkauft Maja abwechselnd an allen Ständen. Schon darin liegt ein großer inhaltlicher Reiz des Buches. Durch Maja lernt der Erzähler die verschiedenen Standbesitzer kennen. Jeder Besitzer hat sehr persönliche Eigenschaften, entstammt verschiedener Kulturen und übt verschiedenste Handwerke aus. Diese lernt Maja und damit auch der Leser kennen. Dieses Weihnachtsmarktleben macht die Weihnachtsstimmung des Buches aus. Sehr witzig ist, dass der Kommissar, der dem Todesfall auf dem Weihnachtsmarkt nachgeht, zu allen Ständen kommt, an denen Maja gerade aushilfsweise verkauft. Und immer rettet er Maja vor ihrer Mitschülerin Cloe und ihrem Gefolge, das Spaß daran hat, sich über Maja lustig zu machen und sie zu demütigen. Maja ist eine liebenswerte Heldin. Sie versucht, Schule und Weihnachtsmarkt unter einen Hut zu bekommen und damit die hochschwangere Mutter zu unterstützen. Die eigenen Sorgen mit Cloe verschweigt sie und sie weiß nicht, ob der Filz-Josef etwas mit dem Mord zu tun hat. Dieser mag nämlich die Mutter und sie selbst findet den Sohn des Filz-Josef sehr nett. Alles könnte gut werden, wenn Filz-Josef nicht den Weihnachtsmann des Weihnachtsmarktes umgebracht hat. Dieser hatte nämlich versucht, die Standbetreiber zu erpressen. Am Schluss klärt sich alles auf und Majas Mutter bekommt das Kind am 24. Dezember direkt am Weihnachtsmarkt. In dieser Stresssituation zeigt Cleo, dass sie praktisch handeln kann und sich nur so hässlich benommen hat, weil zu Hause niemand von ihr Notiz nimmt. Der Adventskrimi beginnt Ende November und endet am 24. Dezember. Alle wichtigen Personen feiern gemeinsam mit dem neugeborenen Kind. Der sprachliche Stil ist flüssig und modern, damit ist es für die Zielgruppe sehr attraktiv. Aufgrund der Heldin ist das Buch ein Mädchenbuch.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von IBR.
Veröffentlich am 01.01.2010

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