Oppermann, Lea-Lina

Was wir dachten, was wir taten

Ein Amoklauf deckt die inneren Strukturen einer Oberstufen-Schulklasse schonungslos auf. Das schmerzt und reinigt zugleich - und gibt viele Gründe, um über sich selbst nachzudenken.

Oppermann, Lea-Lina

Was wir dachten, was wir taten

Ein Amokläufer hat sich mit einer Schulklasse im Klassenraum verschanzt. Mit vorgehaltener Waffe zwingt er die Schüler, perfide Anweisungen zu erfüllen, die Schwächen und Geheimnisse der Einzelnen an die Oberfläche zerren.

Oppermann, Lea-Lina

Was wir dachten, was wir taten

Die Schüler sitzen gerade mitten in ihrer Mathematikklausur, als eine Durchsage erklingt, dass alle Schüler sich in ihre Räume begeben und die Türen abschließbaren sollen. Und dann kommt der Amokläufer in den Klassenraum und nichts ist mehr so wie zuvor.

Oppermann, Lea-Lina

Was wir dachten, was wir taten

143 Minuten voller Angst und Schrecken: Mitten in der Mathematik-Klausur wird die Klasse per Lautsprecherdurchsage darüber informiert, dass ein Sicherheitsproblem aufgetreten ist und alle im geschlossenen Fachraum abwarten sollen. Kurze Zeit später betritt ein Amokläufer mit vorgehaltener Pistole das Klassenzimmer und stellt die Lerngruppe sowie die Lehrkraft mit zehn perfiden Aufgaben auf die Probe: Welches Handeln ist in einer solchen Situation noch ethisch vertretbar?

Reinhardt, Dirk

Train Kids

Der Weg, den fünf Jugendliche durch Mexiko zur (illegalen) Einreise in die USA hinter sich bringen, ist sehr gefährlich.

Reinhardt, Dirk

Trainkids

Die Geschichte handelt von 5 Jugendlichen, die sich aus unterschiedlichen Gründen aus Guatemala in Mittelamerika auf den gefährlichen Weg in die USA aufmachen. Dabei müssen sie Güterzüge benutzen, sich gegen grausame Banditos, Schlepperbanden und korrupte Polizeibeamte zur Wehr setzen. Sie werden mehrfach ausgeraubt und grausam gefoltert. Aber ihr Lebenswille, ihr Zusammenhalt bleibt ungebrochen und sie wollen trotz aller Widrigkeiten und Zweifel ihr Ziel erreichen.

Sutcliffe, William

Auf der richtigen Seite

Der packende politische Jugendroman schildert das Leben eines jüdischen Jungen in einer schwer bewachten Siedlung im West-Jordanland. Er findet zufällig einen Tunnel unter der Mauer hindurch in das arabische Viertel und erlebt die Gegensätze in der Lebensweise, aber auch die Gewalt durch palästinensische Jugendliche und Unterdrückung durch israelische Soldaten. Er findet einen Tunnel unter der Mauer, der ins palästinensische Gebiet führt und trifft auf Leila, ein arabisches Mädchen. Als er nach Hause zurückkommt, beschließt er, der verarmten palästinensischen Familie von Leila zu helfen, was zu schweren Konflikten mit seinem Stiefvater führt. Ein sehr gefährliches Abenteuer beginnt. Eine Geschichte vom schwierigen Zusammenleben in Hass und Misstrauen im heutigen Israel.

vreås, Håkon

Super-Bruno

Bruno ist ein gewöhnlicher Junge, der mit den Widrigkeiten des Lebens auf die stille Weise kämpft. Gerade erst ist er mit seinen Eltern umgezogen irgendwo in Norwegen auf dem Land. Einen Freund hat er bereits gefunden, Matze. Gemeinsame Leidenschaft ist das Bauen einer Bretterbude. Doch nun stirbt Brunos geliebter Großvater, halbstarke Jugendliche drangsalieren ihn, die Eltern sind mit der eigenen Trauer und den Sorgen ums Nicht-Akzeptiert-Werden im neuen Dorf beschäftigt. Bruno muss sich selbst helfen.

Dietl, Erhard

Die Olchis- die schönsten Schmuddelgeschichten

Die Olchis wohnen auf einer Müllkippe in Schmuddelfing. Dort ist immer was los! Sei es im Zoo, beim Fußball oder auf See, viele spannende Abenteuer erleben die putzigen Gestalten. Manchmal gibt es aber auch Ärger mit dem blauen Nachbarn oder dem faulen König

Breinl, Juliane

Graue Wolken im Kopf

Tiziana ist eine gute Schülerin, spielt hervorragend Volleyball und schreibt für die Schülerzeitung, weil sie sich auf ihr Berufsziel vorbreiten will. Sie will Journalistin werden. Zunehmend merkt sie, dass ihr die Dinge doch nicht mehr so leicht von der Hand gehen, wie sie es von sich erwartet und mehr und mehr verliert sie sich in einem Gedankenkarussell, das sie in ein unendlich tiefes Gefühlschaos stürzt. Sie droht, in einer Depression zu versinken.

Gemmel, Stefan; Zissener, we

Befreiungsschlag

Ein Jahr und sechs Monate auf drei Jahre Bewährung, dazu achtzig Sozialstunden und die Teilnahme an einem Anti-Gewalt-Training – Maik hört gar nicht richtig zu, als die Richterin dieses Urteil verkündet. Erst nach und nach wird ihm, dem Schläger, bewusst, was dies bedeutet.

Zissener, Gemmel/

Befreiungsschlag

Das Urteil lautet: 18 Monate Jugendhaft auf 3 Jahre Bewährung sowie 80 Sozialstunden und die Teilnahme an einem Anti-Gewalt-Training. Dies soll Maiks letzte Chance sein, der sein Gleichgewicht im Leben noch finden muss und zwischen Familie, Freunden und nun auch der Justiz hin und her gerissen ist. Ein Roman, der die Augen öffnen soll, die unverblümte Realität der Jugendgewalt zeigt und den Ausweg in letzter Sekunde. Fast schon zu schön, um wahr zu sein.

Stefan Gemmel und Uwe Zissener,

Befreiungsschlag

Knast oder die letzte Chance nutzen? Maik wird nach einer üblen Schlägerei zur Bewährung verurteilt. Neben Sozialstunden soll er ein Anti-Aggressionstraining besuchen. Da dies das kleinere Übel ist, lässt er sich wenig motiviert darauf ein. Er macht erstaunliche Erfahrungen.

Stefan Gemmel, Stefan

Befreiungsschlag

Versager. Verlierer. Versaut. Wie ein Mantra hallt es in Maiks Kopf wider. Egal, wohin er blickt: Er sieht keine Perspektive. Sein Leben ist eine Abwärtsspirale aus Misserfolgen, Sinnlosigkeit und Gewalt. Die einzigen Lichtblicke sind die Treffen mit seinen Freunden und die Arbeitseinsätze im Garten seines Großvaters. Als ein Streit mit seinem Ex-Mitschüler Bjarne eskaliert, wird Maik zur Rechenschaft gezogen. Er muss sich entscheiden: Knast oder AGT. Das Training entpuppt sich als Chance, doch dann wirft ausgerechnet sein Großvater ihm einen Knüppel zwischen die Beine.

Huppertz, Nikola

Mein Leben mal eben

Anouk Vogelsang ist dreizehn Jahre alt und nach eigener Einschätzung mit einem „Unnormal-Gen“ geboren. Das ist für die Protagonistin eines Jugendromans nicht außergewöhnlich. Doch ihr Selbstfindungsprozess ist alles andere als typisch: Anouks Mütter führen eine lesbische Beziehung, ihr leiblicher Vater ist der beste Freund der Familie und der Gitarrenlehrer von Moritz, Anouks heimlicher Liebe. Dazu ist Anouk so sehr mit Wörtern befreundet, dass sie quasi nebenbei ihre eigenen Memoiren entwirft.

Rubens, Michael

Playlist meiner miesen Entscheidungen

Austin ist drauf und dran, den Karren endgültig vor die Wand zu fahren: Schulabschluss versemmelt, Schulden beim Stiefvater, Job geschmissen, in das falsche Mädchen verliebt. Und dann taucht auch noch sein totgeglaubter Vater auf, ein glückloser Musiker, der Austin vollends ins Chaos reißt.

Rubens, Michael

Playlist meiner miesen Entscheidungen

Der 16-jährige Austin Methune manövriert sich teils ungewollt, teils sehenden Auges in unmögliche Situationen, die sein Leben in diesem einen Sommer gehörig auf den Kopf stellen.

Léon, Christophe

Väterland

Familie = Papa + Mama + Kind(er)? (39). Diese Gleichung gilt in der französischen Gesellschaft, die Christophe Léon in seinem neuen Roman „Väterland“ entwirft. Und diese Gleichung hat unweigerlich Ausgrenzung, Intoleranz, Gewalt und Angst zur Folge. Léon liefert mit „Väterland“ ein spannendes und beängstigendes Lehrstückt.

Léon, Christophe

Väterland

Frankreich nach der Wahl einer ultrarechten Regierung. Homosexuelle und ihre Familien werden in eine geschlossene Siedlung am Stadtrand verbannt. Gabrielles Adoptivvätern George und Phil droht nach einer illegalen Einkaufstour ins Stadtzentrum von Paris die Verhaftung. Die Familie muss fliehen.