Ich bin (d)ein Buch, pack mich aus

Autor*in
Frixe, Katja
ISBN
978-3-401-71683-1
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Schulz, Tine
Seitenanzahl
158
Verlag
Edition Bücherbär
Gattung
Buch (gebunden)Comic
Ort
Würzburg
Jahr
2022
Lesealter
8-9 Jahre10-11 Jahre12-13 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
BüchereiVorlesen
Preis
12,00 €
Bewertung
sehr empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Im zweiten Band, in dem das Buch selbst seinen Leser anspricht und mit ihm kommuniziert, geschehen die Aktionen in der Schule. Das Buch kommt in den Besitz der neuen Schülerin Emma, die schüchtern ist und die durch das Buch Freunde und Freundinnen findet.

Beurteilungstext

Die sprachliche und optische Gestaltung dieses 2. Bandes knüpft in ihrer Originalität an den 1. Band an. Das Buch selbst spricht mit seinem Leser. Es greift in das Geschehen im Klassenzimmer ein, indem es sich aufplustert und damit Dinge aufwirbelt und ganze Kettenreaktionen nach sich zieht. Es kann sogar Buchstaben durch die Luft fliegen lassen und damit eine Botschaft schreiben. Diese ist an Emma gerichtet. Emma ist 7 Jahre und neu in der Schulklasse. Sie ist in der Schule schüchtern und still, zu Hause aber lebhaft und kann hier ihre Meinung gegenüber den Eltern und dem kleinen Bruder gut vertreten. Sogar eine kleine Spinne, die sprechen kann, ist in der Handlung vertreten. Das Buch kann sich mit der Spinne unterhalten, denn beide, Buch und Spinne sind mit dieser besonderen Eigenschaft ausgestattet und freunden sich an. Damit ist das Buch sehr lesemotivierend, denn es hat als Hauptperson ein Kind aus der Altersgruppe und es ist witzig und originell. Die Sprache und die Illustrationen sind teilweise im Stil eines Comics, was die jungen Leser sehr mögen und was auch Leseanfänger gut bewältigen können.
Außerdem greift das Buch verschiedene Leistungsstände beim Lesenlernen auf. Es leitet die Kinder an, zu welcher Seite sie weiterblättern sollen, wenn sie längere oder kürzere, leichtere oder schwerere Texte gleich oder später lesen möchten. An der Sinnerfassung stört es nicht, wenn eines der Erlebnisse des Buches fehlt oder in einer anderen Reihenfolge gelesen wird. Das ist sehr praktisch. Zum einen kann je nach Tagesform und Lust entschieden werden, wie viel und was gelesen wird. Außerdem lobt das „sprechende Buch“ das lesende Kind für die Seiten, die es schon geschafft hat. Das Buch rät dem Kind auch, eine Pause einzulegen, etwas zu trinken oder ein Stück zu rennen. Das ist außergewöhnlich und eine sehr gute Idee. So kann Lesen und Bewegung verknüpft werden. Die Motivation ist nach der Pause wieder höher. Die Lesestrecken sind nicht zu lang. Alles so, wie es für Leseanfänger sein soll.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von IBR; Landesstelle: Thüringen.
Veröffentlicht am 26.06.2022

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