Digby #01

Autor*in
Tromly, Stephanie
ISBN
978-3-7891-4809-5
Übersetzer*in
Hachmeister, Sylke
Ori. Sprache
Englisch
Illustrator*in
Seitenanzahl
364
Verlag
Oetinger
Gattung
Krimi
Ort
Hamburg
Jahr
2016
Lesealter
14-15 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
14,99 €
Bewertung
sehr empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Nach der Scheidung der Eltern zieht die 16-jährige Ich-Erzählerin Zoe mit der Mutter in einen kleinen Ort. Kleiner Ort = heile Welt? Von wegen! Zoe kämpft nicht nur in der Schule gegen ihren Status als Außenseiterin, sie lernt dank Digby, einem Jungen mit undurchsichtigen Plänen, eine andere Welt und ganz neue Seiten an sich selbst kennen.

Beurteilungstext

Digby ist unverschämt, arrogant, provokant. Aber er ist auch ein sehr genauer Beobachter, der fast immer die richtigen Schlussfolgerungen aus seinen Beobachtungen zieht. Außerdem ist er traumatisiert, denn nicht nur die Entführung seiner kleinen Schwester lastet auf ihm, sondern auch alle Folgen dieses Verbrechens.
Nun sucht er zusammen mit Zoe nach einem verschwundenen Mädchen.
Nebenbei decken die beiden merkwürdige Machenschaften in einer Sekte auf, kommen Drogenhändlern und einem kriminellen Arzt auf die Spur und geraten in Lebensgefahr.
Und nebenbei läuft der Schulalltag mit Zickenkrieg, Mobbing und anderen Gemeinheiten und es gibt die hohen Erwartungen des Vaters, der sehr konkrete Zukunftspläne für die Tochter hat.

Das hört sich überladen an, aber die Handlungen sind so weit entfernt von Realitäten, dass es Spaß macht, die teilweise slapstickartigen, absurden Situationen zu lesen, die verrückten Typen kennen zu lernen, die spritzigen, teilweise ironischen Dialoge zweier Helden zu lesen, die mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit Illegales tun, um Gutes zu erreichen und in schräge Situationen geraten.
Von wegen Kleinstadtidylle!

Fazit: Diese unrealistische Geschichte, das erste Jugendbuch der Autorin, macht Spaß durch die Überspitzungen, aber hinter allem lässt es nachdenken über die Folgen von Mobbing, Zickenkrieg, Ausgrenzungen, falschen laut geäußerten Verdächtigungen und Eltern, die mehr sich selbst als die Kinder in den Mittelpunkt stellen.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von Fee; Landesstelle: 18 Niedersachsen.
Veröffentlich am 01.07.2016

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