Plath, Sylvia

Johnny Panic und die Bibel der Träume

In vier autobiographischen Erzählungen beschreibt die junge Schriftstellerin stark depressive Erlebnisse. Die Geschichten sind geprägt von der Lust, die Ängste der Menschen, ihre Schattenseiten mit bissigem Humor und der Freude an schmerzhaften Verhaltensweisen darzustellen. So bezeichnet sie die Panik als Motor aller menschlichen Traumerfahrungen, indem sie die extremen Ängste mit Johnny Panic personifiziert, der genüsslich hinter den Alpträumen steht.

Grontzki, Nina

Feuersturm und Hungerwinter

Nach einem Abriss über den Ausbruch und den Verlauf des zweiten Weltkriegs und die ersten vier Jahre der Nachkriegszeit in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Situation im Ruhrgebiet erhebt sich in zwölf Kapiteln ein Chor von Stimmen derjenigen, die all dies 60 Jahre zuvor am eigenen Leib erlebt und erlitten hatten. Originalfotos vermitteln eine Vorstellung davon, wie es damals in den zerstörten Städten aussah.

Johnson, Peter

Kein Happy End

Ein16-jähriger gerät nach einem Unfall mit Fahrerflucht, den ein Freund verursacht hat, in quälende Gewissenskonflikte.

Marsden, John

Ich hab dir so viel zu erzählen

Während eines Streits der Eltern wird Marina durch ihren Vater ungewollt entstellend verletzt, zieht sich durch den scheinbaren Verlust ihrer Identität völlig in sich zurück und benötigt eine lange Zeit, um sich ihrer Umwelt und dem Vater wieder anzunähern.

Tophofen, Sabrina

So lange bin ich vogelfrei

Claudine kommt aus desolaten Verhältnissen. Mit sechs Jahren erlebt sie den Feuertod ihrer Schwester und die Eltern bekommen sie endgültig nicht mehr in den Griff. Mit 10 kommt sie in ein geschlossenes Heim, aus dem sie mit 11 wegläuft, um von da an in Köln auf “der Platte” zu leben. Bald gehört sie dazu: raucht, kifft, stiehlt, wirft Trips und prostituiert sich. Erst nach Zusammenbruch, Verzweiflung und Therapie beginnt sie mit ihrem eigenen Leben.

Mallon, Lina

30 women

Ein Buch über starke Frauen, schwache Momente und eine individuelle Reise. Nämlich die, der Autorin Lina Mallon. Das Buch beschreibt Lina’s Geschichte: von einem kurzen Einstieg in die Welt der Disney-Prinzessinnen und den damit transportierten Rollenklischees, welchen sie nicht entsprechen wollte, über Schul- und diverse Studienzeiten in Berlin und Hamburg bis hin zum Hier und Jetzt in Südafrika. Begleitet wird dieser Prozess stets von Frauen, welche positiv wie negativ Einfluss genommen haben.

Ringelnatz, Joachim

Das große Lesebuch

Fast 100 Gedichte, 13 Prosawerke, fünf autobiographische Texte und ein Anhang mit Daten zu Leben und Werk sowie einem Text aus Kindlers Literatur-Lexikon laden dazu ein, mehr über Joachim Ringelnatz zu erfahren.

Petry, Ann

Harriet Tubmann

Anfang des 19.Jahrhunderts macht sich die schwarzhäutige Sklavin Harriet Tubmann von Dorchester County, Maryland auf den gefährlichen Weg zum freien Staat Pennsylvania. Sie will nicht länger als Ware und Zahlungsmittel für die Fehlkalkulationen ihres Herrn dienen. Ihr eigener, erfolgreicher Weg wird zu ihrer Mission und sie verhilft hunderten „Negroes“ zur Freiheit.

Engelmann, Reiner

Doch meine Seele hat Narben. Wie Niusia Horowitz dank Oskar Schindler den Holocaust überlebte

Erschütternde Geschichte der Polin Niusia Horowitz, die als Zehnjährige mit ihren jüdischen Eltern in verschiedenen KZs ständig dem Tod ins Auge sieht und schließlich in der Firma von Oskar Schindler überlebt. Unbedingt lesenswert!