Huainigg, Franz-Joseph

Meine Füße sind der Rollstuhl

Margit sitzt im Rollstuhl. Sie möchte aber deshalb nicht bedauert werden, sondern genau so sein wie alle anderen Kinder. Daher ärgert es Margit, wenn alle Leute sie wie ein rohes Ei behandeln und besonders hilfsbereit sein möchten. Dass das nur der Scheu vor dem Fremden entspringt, erfahren die Kinder, als sie miteinander ins Gespräch kommen und lernen, dass man auch mit einer Behinderung mitspielen kann.

Huainigg, Franz-Joseph

Meine Füße sind der Rollstuhl

Ein Mädchen, von Geburt an gelähmt, möchte behandelt werden wie alle anderen Kinder auch. Sie lernt, dass sie sich wohl unterscheidet von anderen Kindern und dass sie ruhig um Hilfe bitten darf, wenn sie Hilfe benötigt. Die anderen Menschen sollen ihr helfen, wenn sie wirklich Hilfe benötigt, denn vieles kann sie schon allein.

Huainigg, Franz-Joseph

Meine Füße sind der Rollstuhl

Margit ist behindert und sitzt im Rollstuhl. Für sie ist das ganz normal. Doch die Leute um sie herum finden das nicht. Margit wird angestarrt und bemitleidet. Eines Tages trifft sie Sigi, einen dicken Jungen, der ihr erklärt, dass sie beide etwas Besonderes an sich haben.

Vettiger, Susanne

Stomatenpaghetti

Schwierigkeiten beim Sprechenlernen

Friedrich, Daniela

Eine Brille für das Krokodil

Das Krokodil ist Mitglied des Theater-Ensembles im Kasperle-Theater. Eines Tages stolpert es über den Theatervorhang und reißt alle Spieler mit. Kasperle ist recht ärgerlich wegen der “Ungeschicklichkeit” des Krokodils und droht, das Krokodil “in Rente” zu schicken, wenn so etwas noch einmal passiert. Und wirklich, bei einer der nächsten Vorstellungen “frisst” das Krokodil den Kasper statt der Großmutter. Große Gaudi im Theater! Und großen Ärger für das Krokodil! Doch ehe etwas Entscheidendes passiert, hat der aufmerksame Polzist eine Idee: Er geht mit dem Krokodil zum Augenarzt. Und DER stellt dann schnell fest, dass das Krokodil kurzsichtig ist und eine Brille braucht. Alle sind froh, dass das Krokodil mit seiner schönen roten Brille nun bei ihnen bleiben kann. Nur Kasper meckert noch ein bisschen - aber nicht mehr lange!

Husinigg, Franz-Josef

Meine Füße sind der Rollstuhl

Die Geschichte erzählt von dem kleinen Mädchen namens Margit. Sie sitzt im Rollstuhl und fährt das erste Mal alleine zum Einkaufen. Auf dem Weg begegnen ihr viel zu hohe Bürgersteigkanten, Menschen die sie anstarren, Menschen mit Vorurteilen und Sigi, der sie nimmt, wie sie ist.

Wild, Margaret

Fuchs

Ein Hund rennt durch den verkohlten Wald, eine verletzte Elster im Maul. Die Elster hat keinen Lebensmut mehr, da ein Flügel verbrannt ist, aber der Hund, dem ein Auge fehlt, bleibt bei ihr, trägt sie zum Fluss und zeigt ihr das neue Lebewesen im Wasserspiegel. Auf dem Rücken des rennenden Hundes erlebt die Elster fast ein Fliegen und beschließt, nun das Auge des Hundes zu sein, wie er ihr Flügel ist. Im nächsten Frühjahr taucht ein Fuchs auf; zunächst warnt die Elster den Hund, der aber den Fuchs freundlich einlädt. Der Fuchs nutzt die Abwesenheit des Hundes, die Elster zu überreden, auf seinem Rücken zu “fliegen”, zweimal sagt die Elster nein, beim dritten Mal aber springt sie auf den Rücken des Fuchses. Nun passiert aber nicht, was die LeserInnen erwarten könnten, nämlich dass der Fuchs sich hier eine Mahlzeit erlegt, sondern er setzt die Elster in der Hitze der Wüste aus: “Jetzt werden du und der Hund begreifen, was es heißt, wirklich allein zu sein.” Wieder überlegt die Elster, aufzugeben und zu sterben, doch dann denkt sie an den Hund und macht sich mühsam hüpfend auf den langen Heimweg.

Cohen, Peter

Boris mit Brille

Eines Tages ist es soweit: Boris - ein kleiner Hamster mit menschlichen Zügen - sieht alles verschwommen. Da hilft auch kein Fernsehmechaniker, Boris muss zum Augenarzt. Diagnose: Astigmatiker*. Angeboren. Boris bekommt eine Brille und ist entzückt von all den Dingen, die er plötzlich genau sehen kann. Und dass Gudrun aus der Bäckerei so hübsch ist, wusste er auch noch nicht. Er bekommt sogar einen Aufseherposten in einer Radiofabrik. Doch bald wird ihm das genaue Hingucken in der Fabrik und auch zu Hause zu anstrengend und ihm kommen Zweifel: Ist das verschwommene alte Leben nicht doch leichter und angenehmer gewesen? * Astigmatismus: Stabsichtigkeit, Augenfehler infolge anomaler Wölbung der Hornhaut