Wo ist das Ende der Welt

Autor*in
Aufmkolk, Tobias
ISBN
978-3-941651-45-6
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Aufmkolk, Nicole
Seitenanzahl
35
Verlag
Dix
Gattung
Ort
Düren
Jahr
2011
Lesealter
4-5 Jahre6-7 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
11,00 €
Bewertung
sehr empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Max und sein Kater halten Zwiegespräche. Aber bei der Frage nach dem Ende der Welt bleibt der Kater eine Antwort schuldig. Alle anderen, die gefragt werden, passen ebenso. Müde von der anstrengenden Suche nach einer Antwort schlafen beide am Abend ein und träumen ihre Vorstellung vom Ende der Welt.

Beurteilungstext

Eine geradezu philosophische Frage beschäftigt den kleinen Jungen: Wo ist das Ende der Welt? Außer dem Kater, mit dem Max sonst knifflige Fragen erörtert, werden der Briefträger,ein Wandergeselle, die Tiere aus dem Zoo, die Küstenseeschwalbe, ein Ballonfahrer, ein Astronom und schließlich ein Bibliothekar befragt. Wie diese Reihenfolge zeigt, ist das Buch nach der Maxime von der Nähe zur Ferne aufgebaut. Diesen Gedankengängen können schon kleinere Zuhörer folgen. Aber selbst die, die den Sternenhimmel erforschen und die, die die entsprechende Literatur gelesen haben, können dem Jungen und somit auch dem Leser oder Zuhörer keine befriedigende Antwort geben. Kater und Junge schließen daraus, dass es entweder gar kein genau definiertes Ende der Welt gibt oder dass jeder sich von diesem Ende ein eigenes Bild machen muss. Und damit können Zuhörer oder Selbstleser der Frage weitergehen: Wo glaubst du, dass das Ende der Welt ist oder wie stellst du dir das Ende der Welt vor? Schon allein wegen dieses Denkanstoßes ist das Buch etwas Besonderes. Es ist aber auch wunderschön illustriert. Auf jeder Seite gibt es etwas zu entdecken, z. B. Fahnen, die Tiere oder den Globus. Die Buchinnenseite zeigt die Länder und Meere der Erde mit den Namen, die dem Piraten und Weltumsegler Sir Francis Drake bekannt waren. Sein Konterfei ziert eine Vignette und Spuren seiner Reisen sind ebenfalls zu entdecken. Natürlich ist diese Seite ebenso wie der philosophische Text auf der ersten Leseseite mehr für größere Kinder. Auf der zweiten Seite erst geht die Bilderbuchgeschichte richtig los. Aber das ist ja das Besondere des Buches. Manche Kinder sind schon etwas weiter in der Entwicklung. Auch sie wollen Anregungen haben. Dazu gibt es auf den Bildseiten Ideen, z.B. einmal nachschauen, wo das Polarmeer liegt, wo Timbuktu, die Sandwichinseln, und und und... Immer wieder kann man so das kleine, handliche Büchlein zur Hand nehmen, um auf Entdeckungen zu gehen oder miteinander zu diskutieren.

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Diese Rezension wurde verfasst von RPTL.
Veröffentlich am 01.01.2010

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