Warum bin ich nicht du?

Autor*in
Ungerer, Tomi
ISBN
978-3-257-06980-8
Übersetzer*in
Beilharz, A.Fröhlich, G.de Weck, M.
Ori. Sprache
Französisch
Illustrator*in
Ungerer, Tomi
Seitenanzahl
182
Verlag
Diogenes
Gattung
Buch (gebunden)Sachliteratur
Ort
Zürich
Jahr
2016
Lesealter
6-7 Jahre8-9 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
20,00 €
Bewertung
empfehlenswert

Teaser

Der französische Zeichner und Schriftsteller Tomi Ungerer hat für sein Buch "Warum bin ich nicht du?" philisophische Fragen von Kindern beantwortet. Dabei hat er sus seinem eigenen Erfahrungsschatz profitiert und so erzählen die Antworten auch immer aus seinem Leben.

Beurteilungstext

Verblüffend ist das Alter der Kinder, die sich schon ab 3 bzw. 4 Jahren mit großen Fragen, wie "Was ist das: Zeit?" oder "Ist Sterben interessant?" beschäftigen. Sehr humorvoll geht der Autor daran, sich der Wissbegierde der Kinder zu stellen. Die Antworten, die der Autor im Buch gibt, sind allerdings nicht auf das Alter der fragenden Kinder zugeschnitten. Dafür sind diese zu komplex und mit Begriffen gespickt, die ein Kind in diesem Alter noch gar nicht kennt. Bei der Beantwortung gibt Ungerer nicht den Allwissenden und kümmert sich auch nicht um pädagogische oder wissenschaftliche Korrektheit, vielmehr schöpft er aus seinem eigenen Erfahrungsschatz. Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren haben ihre Fragen gestellt. Die 147 Fragen der Kinder kommen aus unterschiedlichen Themenbereichen, die der Ator am Ende in ein Themenregister einordnet: Angst, Denken und Wissen, Familie, Freundschaft, Geld, Gesellschaft und Moral, Kinder und Erwachsene, Kosmos und Weltall, Liebe, Mensch und menschliche Natur, Natur und Wissenschaft, Religion, Tiere, Tod, Vorurteile. Viele Fragen kamen zum Thema Tod, was beweist, wie wichtig es Kindern ist über dieses Thema zu sprechen. Seine Antworten ergänzt der Autor durch seine farbigen Zeichnungen in Form von Karikaturen. Auf der einen Seite befindet sich jeweils die Frage, Altersangabe und Name des neugierigen Kindes und die kurze Antwort von Ungerer, daneben dann die Illustration.
Beim Philosophiren sollten eigene Denkprozesse angestoßen werden. Wichtig ist, mit den Kindern in Interaktion zu treten und nicht seine eigene Meinung zu präsentieren, wie Ungerer es in seinem Buch tut. Vielmehr geht es um fantasievolles Nachdenken und Überlegen, Zusammenhänge zu entdecken, mit Gedanken und Sprache zu spielen, neue Möglichkeiten und Ideen zu verfolgen und auszuprobieren. Das hilft Kindern sich der eigenen Fragen und Gedanken bewusst werden.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von Ka.
Veröffentlich am 01.10.2016

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