Tor zu 1000 Welten - der schwarze Ritter
- Autor*in
- Löffelbein, Christian
- ISBN
- 978-3-401-09788-6
- Übersetzer*in
- –
- Ori. Sprache
- –
- Illustrator*in
- Dohle, Helmut
- Seitenanzahl
- 142
- Ort
- Würzburg
- Jahr
- 2012
- Preis
- 8,99 €
- Bewertung
Schlagwörter
Teaser
Leo und Isabel stolpern gegen Schalthebel, die Tür schliesst sich und die Maschine erwacht. Als sie sich endlich befreien können, sind sie mitten in der sagenumwobenen Welt von König Artus. Dabei hatten sie sich nur die seltsame Maschine im Labor ihres Vaters anschauen wollen. Jetzt müssen sie sich nicht nur Räubern und Biestern, sondern auch dem schwarzen Ritter stellen.
Beurteilungstext
Eigentlich wollten Leo und Isabel sich nur kurz anschauen, was ihr Vater, der berühmte Erfinder Henry Clark, neues entwickelt hat. Heimlich schleichen sie sich in das Labor und entdecken lediglich eine etwas größere Kiste. Das sollte das gefährliche Simulacron sein - seine neueste Erfindung? Doch als sie in die Maschine hineingehen, entwickelt diese ein abenteuerliches Eigenleben.
Sie befinden sich mit einem Mal mitten im frühen Mittelalter, begegnen dem jungen Artus, Rittern der Tafelrunde und der zauberhaften Morgane. Aber auch finstere Räuber, die Abenteuer-Bestie und nicht zuletzt der dunkle Ritter kreuzen ihre Wege.
Ein spannendes Buch für Kinder ab 7 Jahren. Die große Schrift ermöglicht geübteren Erstlesenden den leichten Einstieg ins Lesevergnügen. Ansprechende Illustrationen von Helmut Dohle unterstreichen zudem die Handlung. Die 142 Seiten lassen sich so leicht lesen und führen zu dem tollen Gefühl, ein ganzes Buch alleine lesen zu können. Die Handlung ist schnell und aufregend, bindet aber zugleich die alte Mythologie der Artussage spielerisch ein. Eine kurze Zusammenfassung über die alte Legende am Ende fundiert die Erzählung und weitere Buchtipps regen zum Weiterlesen an. Auch erfrischend ist die Erklärung des Simulacron, bei der es sich nicht um eine Zeitmaschine, sondern viel mehr um eine Art realistisches Holodeck á la Star Trek handelt. Zudem ist positiv hervorzuheben, dass sich Christian Löffelbein von der klassischen Rollenverteilung von Jungs und Mädchen löst, wodurch er zwei tolle Protagonisten erschafft.
Ein schönes Lesevergnügen mit geschichtlichem Hintergrund.