SOS in Dublin

Autor*in
Ahrens, Renate
ISBN
978-3-499-21508-7
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Panowsky, Charlotte
Seitenanzahl
125
Verlag
Rowohlt
Gattung
Krimi
Ort
Reinbek
Jahr
2009
Lesealter
10-11 Jahre12-13 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Fachliteratur
Preis
6,95 €
Bewertung
empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Der 10-jährige Tobias und seine Familie verbringen die Ferien bei Verwandten in Dublin, die Segelfans sind. Bei einer Regatta kentert nach Sabotage fast ein Boot. Tobias und seine Kusine und sein Vetter kommen dem Täter auf die Spur.

Beurteilungstext

Bei diesem Buch handelt es sich um einen deutsch-englischen Kinderkrimi. Allerdings ist die Detektivarbeit der Kinder bei weitem nicht das Wichtigste; sie ist eher stümperhaft und ersetzt nicht die Polizei, entspricht also ziemlich der Wirklichkeit. Dass die Kinder am Ende doch zwei Menschenleben retten, beruht weniger auf ihrer Cleverness oder Tollkühnheit als darauf, dass es sich bei dem Täter und seinem Opfer um zwei Halbbrüder handelt, bei denen der ältere sehr eifersüchtig ist auf den jüngeren, eine Konstellation wie bei der deutschen Hauptperson Tobias, der manchmal auch sehr eifersüchtig ist auf seinen kleinen Halbbruder. Die Kriminalhandlung ist also eher harmlos, denn der Täter will dem Opfer im Grunde nicht wirklich schaden, dafür aber ist das Problem der Eifersucht, gerade in Patchworkfamilien, recht ausgiebig behandelt. Die Hauptpersonen sind liebenswert und ermöglichen sowohl Jungen als auch Mädchen sich mit ihnen zu identifizieren. Der Leser erfährt zudem ein bisschen über das Segeln. Große Englischkenntnisse werden nicht verlangt, Tobias selbst versteht oft nicht, was auf Englisch gesagt wird, und so kann sich auch der Leser oft auf die Übersetzung verlassen. Allerdings sind gerade die Übersetzungen von Vetter und Kusine so perfekt, das man sich fragt, warum die Kinder nicht gleich auf Deutsch miteinander reden. Schwarz-weiße Illustrationen lockern den Text auf.

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Diese Rezension wurde verfasst von UH.
Veröffentlich am 01.01.2010

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