Sommerfrost

Autor*in
Martini, Manuela
ISBN
978-3-401-06305-8
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Seitenanzahl
202
Verlag
Arena
Gattung
Krimi
Ort
Würzburg
Jahr
2009
Lesealter
14-15 Jahre16-17 Jahreab 18 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
8,95 €
Bewertung
sehr empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Die Hauptperson Lyra ist ein 15jähriges, deutsches Mädchen, das mit seiner Mutter in Spanien lebt. Nach der Ermordung einer Mitschülerin und dem Auftauen des netten Leander aus Deutschland überschlagen sich die Ereignisse. Auf Wahrheitssuche, ob Lyras große Schwester vor 10 Jahren wirklich bei einem Unfall ums Leben kam, gerät Lyra in große Gefahr. Aber mit Mut und der magischen Stimme der toten Schwester kann sich Lyra retten und alles aufklären.

Beurteilungstext

Der Thriller bietet alles für eine spannende Sommerlektüre. Der Handlungsort Spanien mit Strand und interessantem Hinterland bietet sich an. Die handlungsbestimmenden Personen sind alle 15 Jahre. Dazu zählt an erster Stelle Lyra, die zunächst nur die Sommerferien genießen möchte und ein Auge auf den Jungen Oliver geworfen hat. Doch gleich am ersten Ferientag taucht der geheimnisvolle Leander auf, zu dem sich Lyra in besonderer Weise hingezogen fühlt und der immer in Rätseln spricht. Genau wie Lyra erfährt der Leser immer wieder neue Dinge von Leander. Die Dinge stammen aus der Vergangenheit, als Lyra noch in Deutschland wohnte. Leander kannte Lyras Schwester, die vor 10 Jahren zu Tode kam. Lyra war noch klein und ihre Mutter spricht nicht gern über das Thema. Immer wenn Lyra sie dazu befragt, weicht sie aus, bis Lyra kein Vertrauen zur Mutter hat und Leanders Wahrheiten Glauben schenkt. Geschickt wird gleichzeitig auch ein unheimlicher Scherenschleifer ins Spiel gebracht, der die tote Mitschülerin gekannt haben soll. Der Leser tappt wie Lyra immer noch im Dunklen. Er achtet mit ihr auf Zeichen, die einen Hinweis darauf geben könnten, ob die Schwester wirklich noch lebt und er beginnt, allen zu misstrauen. Die Spannung steigert sich. Als Lyra schließlich in Leanders Auto steigt, wird es dem Leser immer klarer, dass Leander die Bedrohung ist, die Lyra seit langem gespürt hat. Ein Kampf zwischen psychisch krankem Täter und Opfer entbrennt, in dem Lyra mit Hilfe der magischen Stimme ihrer toten Schwester ihr Leben retten kann. Das Buch fesselt bis zur letzten Zeile. Der Thriller macht ganz nebenbei auch deutlich, wie wichtig es ist, dass Eltern oder Freunde Bescheid wissen sollten, wohin und mit wem man unterwegs ist. Es zeigt aber auch, wie Jugendliche über das Leben der Erwachsenen denken und wie oft sie sich unverstanden fühlen. Deshalb sollten ruhig auch Erwachsene das Buch lesen.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von T-IR.
Veröffentlich am 01.01.2010

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