Snake Root

Autor*in
Cole, Steven
ISBN
978-3-7855-6483-7
Übersetzer*in
Höfker, Ursula
Ori. Sprache
Englisch
Illustrator*in
Seitenanzahl
416
Verlag
Loewe
Gattung
Krimi
Ort
Bindlach
Jahr
2009
Lesealter
14-15 Jahre16-17 Jahreab 18 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
9,95 €
Bewertung
eingeschränkt empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Jonah soll als Computerfreak gemeinsam mit vier anderen Jugendlichen im Auftrag des reichen und undurchsichtigen Coldhardt das Geheimnis des ewigen Lebens finden. Diebstahl, Einbruch, Kampf ums Überleben erlebt er und stellt sein altes und neues Leben immer wieder infrage. Nicht alle Rätsel werden gelöst, aber Jonah hat Freunde gefunden.

Beurteilungstext

Die Geschichte beginnt sehr spannend. Jonah, der wegen eines Bagatellfalles im Gefängnis sitzt, wird von Unbekannten befreit und entführt. Erst allmählich stellt sich heraus, dass er für einen gewissen Coldhardt arbeiten soll. Alle Jugendlichen, die Coldhardt bei sich angestellt hat, haben keine Familie und eine existenzlose Zukunft. Aller haben verschiedene Talente, können schmuggeln, Sicherheitsanlagen knacken. Jonah ist ein Hacker und kann die Codes fremder Computer oder Geheimschriften knacken. Das Ziel der gesamten Handlung ist, an das Geheimnis des ewigen Lebens zu kommen. Und damit beginnen die Schwachpunkte der Handlung. Die imaginäre Sekte, die angeblich seit tausend Jahren lebenden Menschen und das Rennen, irgendwelche Formeln zu bekommen und zu entschlüsseln wird zunehmend undurchsichtiger. Die Spannung steigt damit aber nur unwesentlich. Am Ende kann der Leser nur annehmen, dass durch eine Art Pilz Halluzinationen ausgelöst wurden, denn das, was die Jugendlichen in der geheimnisvollen Höhlen fanden, kann keinesfalls Realität gewesen sein. Das Gute an der Geschichte ist, dass der Junge Jonah sich selbst und sein Leben immer wieder hinterfragt. Für Jugendliche gibt es damit viel Diskussionsstoff, wie man sich selbst verhalten hätte, kriminell mit allen Annehmlichkeiten des Lebens und doch der Lebensgefahr, oder redlich mit der Gefahr, wieder ohne Zukunftschancen im Gefängnis zu sitzen.

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Diese Rezension wurde verfasst von T-IR.
Veröffentlich am 01.01.2010