Nikos Reise durch Raum und Zeit

Autor*in
Fernández-Vidal, Sonia
ISBN
978-3-8337-3137-2
Übersetzer*in
Lohmann, Kristin
Ori. Sprache
Spanisch
Illustrator*in
Seitenanzahl
Verlag
Goya Lit bei Jumbo
Gattung
Ort
Hamburg
Jahr
2013
Lesealter
10-11 Jahre12-13 Jahre14-15 Jahre16-17 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Preis
16,99 €
Bewertung
sehr empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Niko beschließt nach einem seltsamen Trau, einmal auf einem anderen Weg zur Schule zu gehen und trifft dabei auf ein altes Haus, hinter dessen Tür er in die Quantenwelt kommt. Sie wird bewohnt von Elfen und Feen. Niko findet einen Freund im Elfen Eldrin und er verliebt sich in eine Fee. Die beiden führen ihn durch ihre Welt und helfen ihm in Gefahren.

Beurteilungstext

Hier ist der Versuch gemacht, schwierige physikalische Fakten in einer Fantasiegeschichte zu verpacken. Der fantastische Anteil in der Geschichte überwiegt. Er ist ein Lob auf das Verschiedenartige, Fantastische, noch nicht Vorstellbare und erzählt dabei eine spannende Geschichte, die auch sehr emotional ist, denn Freundschaft und Liebe spielen genauso eine Rolle wie Gefahren und Geheimnisse. Physikalisches taucht immer wieder auf, denn die Geschichte spielt in der Quantenwelt, die viel Überraschendes zu bieten hat. Fakten werden erklärt, wenn Niko mal wieder gar nicht versteht, warum Dinge wie Superposition, Tunnelung u.v.a. funktionieren. Die Sachinformationen dazu liefert dann das Booklet, das fast nur aus einem Glossar von physikalischen Begriffen besteht. Die Erklärungen sind gut, von jüngeren Hörern aber nicht ohne Hilfe zu verstehen, da der Sachverhalt einfach zu kompliziert ist. In der gesamten Erzählung wird betont, dass es zum einen viel mehr in der Welt gibt, als die Menschen sehen und verstehen, zum anderen, dass die Menschheit viel mehr auf die Schöpfung achten muss als bisher, und schließlich, dass Erkenntnisse nur möglich sind, wenn man die ausgetretenen Denkpfade verlässt und neue Wege geht. Insgesamt eine interessante und spannende Einführung in eine physikalische Welt, die vielen Menschen fremd ist. Der Sprecher Aleksander Radenkovi´c erzählt spannend, lebendig und einfühlsam; man vermisst nirgendwo weitere Sprecher oder Geräusche.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von UH.
Veröffentlicht am 01.01.2010

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