Mein großes Buch der Werkzeuge

Autor*in
Hildebrandt, Annette
ISBN
978-3-401-08885-3
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Wagner, Urs
Seitenanzahl
16
Verlag
Arena
Gattung
Ort
Würzburg
Jahr
2006
Lesealter
4-5 Jahre6-7 Jahre8-9 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Preis
12,95 €
Bewertung
empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Mit dem Sachbilderbuch "Werkzeuge" begleiten kleine Leser Mama, Nina und Paul beim Einkauf im Baumarkt. Auf der Rückfahrt kommen sie an einer Straßenbaustelle vorbei, sehen einen Reifenwechsel, schauen in eine Schreinerei, in eine Oldtimer-Werkstatt, eine Schuhmacherei und eine Schlosserei. Sie beobachten die Baumpflege im Park, den Heckenschnitt und Bau einer Mauer. Zu Hause angekommen tapezieren sie gemeinsam mit Papa, während Opa die Hundehütte baut und arbeiten später gemeinsam im Garten.

Beurteilungstext

Das vorliegende Sachbuch ist ein Bildwörterbuch zum Thema "Werkzeuge". In die Rahmenhandlung von Nina, Paul und Mamas Fahrt zum Baumarkt und zurück nach Hause wird eine Vielzahl von Werkzeugen aus 11 handwerklichen Bereichen vorgestellt und benannt. Für die Sprachförderung in Kindergarten, Schule und Elternhaus spielen solche Bücher eine unterstützende Rolle, denn selbst die Bezeichnungen für bekannte Werkzeuge - Schaufel, Wagenheber, Stichsäge, Tapezierbürste - sind für viele Kinder, besonders die, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ein Problem. Ein Teil des angebotenen Wortmaterials jedoch ist für den Wortschatz eines Vorschul- oder Grundschulkindes nicht bedeutsam, z.B. Klöpfel, Klüpfel, Falzzange, Ahle oder Sappie. Hier wäre weniger mehr gewesen und es wäre Platz für die mehrfache Nennung und Darbietung zentraler Begriffe gewesen. Der Umgang mit dem Buch wird durch die Möglichkeit, eine Seite zur DIN-A-3-Seite aufzuklappen, aus einer weiteren Pappseite eine versteckte neue Seite heraus zu ziehen, Ladentüren aufklappen zu können oder eine Drehscheibe mit Wortbildern zu bedienen, interessant. Hier kann gesucht und verglichen werden, kann das Wissen über Werkzeuge z.B. durch Wissen über steinzeitliche Werkzeuge ergänzt werden. Die Zeichnungen sind äußerst schablonenhaft und überzeugen nicht. Selbst einige der zum systematischen Lernen stets auf den unteren Bildrändern überblickartig dargebotenen und mit ihrem Namen versehen Werkzeuge sind schlecht gezeichnet, z.B. der Spannungsprüfer. Ungeachtet dessen werden vor allem technikinteressierte Jungen das Buch betrachten und mit Gewinn lesen.

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Diese Rezension wurde verfasst von GASTR.
Veröffentlich am 01.01.2010