Marie und der Pferdeflüsterer

Autor*in
Wandel, Andrea
ISBN
978-3-8337-1751-2
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Seitenanzahl
Verlag
Jumbo
Gattung
Ort
Hamburg
Jahr
2007
Lesealter
10-11 Jahre12-13 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Preis
10,95 €
Bewertung
eingeschränkt empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Marie ist zwölf und wohnt mit ihrer Familie auf einem Pferdehof. In dieser Folge rettet die Familie ein verstörtes Westernpferd vor dem Schlachter. Der neue Nachbar ist ein Pferdeflüsterer und nimmt sich seiner an. Da Marie begeisterte Springreiterin ist und von allen anderen Disziplinen nichts hält, kommt es zusätzlich zu dem Trubel um das neue Pferd zum Streit mit ihrer besten Freundin.

Beurteilungstext

Die 12-jährige Marie wohnt mit ihren Eltern und dem kleinen Bruder Vitus auf einem Pferdehof. Im fünften Teil dieser Reihe nehmen sie ein verstörte Westernpferd auf, dass die Tierhilfe vor dem Schlachter gerettet hat. Gleichzeitig bekommt die Familie neue Nachbarn, Hank Steiner und seinen Sohn Tom, die eine Western-Ranch eröffnen wollen. Es stellt sich heraus, dass er ein Pferdeflüsterer ist, der mit Pferden auf die sanfte Art kommunizieren kann. Er bietet an, mit dem Pferd zu arbeiten. Zu der Aufregung mit dem neuen Pferd kommt ein Streit zwischen Marie und ihrer besten Freundin Anna. Marie ist begeisterte Springreiterin und hat für die Westernreiterei nichts übrig, Anna findet dies aber interessant. Zusätzlich darf Marie auf Grund ihrer schlechten Mathenote mit ihrem Pony Happy nicht am nächsten Turnier starten, im Gegensatz zu ihrer Erzrivalin Irina, die überheblich und zickig ist. Nachdem die Mutter dem Dickkopf Marie die Leviten gelesen hat, kapiert Marie endlich, dass sie sich Anna und der Westernreiterei gegenüber genau so arrogant und unsensibel verhält, wie Irina dies bei ihr macht. Sie entschuldigt sich bei Anna, zudem hilft Marie ihrem kleinen Bruder Vitus, mit Happy am Turnier teilzunehmen, und am Ende entwickeln sich erste zarte Bande zwischen Anna und Tom, und auch Marie verliebt sich in Jonas. Die CD ist Teil einer Reihe, kann aber auch ohne die anderen Folgen angehört werden. Gedacht ist sie für pferdebegeisterte Mädchen ab 10 Jahren. Die Sprache setzt allerdings ein hohes Maß an Wissen voraus, denn es werden immer wieder Fachbegriffe wie "durchparieren", "Führzügelklasse" oder "Round-Pen" verwendet. Mädchen, die nur davon träumen, reiten zu lernen, werden an dieser CD keinen Spaß haben, denn dieser Reiterjargon wird nicht erklärt. Der CD ist ein Booklet beigefügt, in dem die vorkommenden Personen und Pferde näher beschrieben werden und auch das die Geschichte einrahmende Lied abgedruckt ist. Das Cover hat das gleiche Titelbild wie das dazu gehörige Buch und weist auf das Thema Westernreiten hin. Die Handlung der Geschichte ist vorhersehbar und auch die Figuren haben keinen Tiefe. Das Verhalten von Marie und ihr eigentlich unnötiger Streit mit Anna und die Probleme in der Schule sind so alltäglich, dass sich viele Zuhörerinnen in Marie wiedererkennen werden. Die Geschichte wird aus der Sicht von der Ich-Erzählerin Marie geschildert, Gedanken von Marie wechseln sich mit Dialogen ab. Die Sprecherin hat eine glaubhaft junge Stimme und liest die verschiedenen Charaktere differenziert. Besonders gut getroffen sind Marie und Anna, aber auch die zickige Irina. Die Darstellung des Nachbarn Hank Steiner ist allerdings stark überzeichnet.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von BW-UKL.
Veröffentlicht am 01.01.2010

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