Kai und die Weihnachtsdiebe

Autor*in
Brack, Robert
ISBN
978-3-551-31187-0
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Scholz, Barbara
Seitenanzahl
191
Verlag
Carlsen
Gattung
Krimi
Ort
Hamburg
Jahr
2012
Lesealter
8-9 Jahre10-11 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
6,95 €
Bewertung
empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Kai, seine Assistentin Anastasia und der Hund Iwan müssen einen Fall lösen. Alle Dinge, die mit Weihnachten zu tun haben, verschwinden plötzlich und die Angst ist groß, dass Weihnachten ausfällt. Dann erscheint plötzlich ein Engel in Kais Büro und bittet den jungen Detektiv um Hilfe. Als Anastasia entführt wird, wird die Lage ernst, doch zum Glück kommt Kai hinter das Geheimnis, deckt die Meuterei der Weihnachtswichtel auf und rettet somit Weihnachten.

Beurteilungstext

Das Taschenbuch beinhaltet eine moderne, lustige Weihnachtsgeschichte, die kurzweilig zu lesen ist. Darin vermischt sich die spannende Geschichte eines jungen Detektivs mit fabelhaften Elementen, fiktiven Weihnachtsfiguren, fliegenden Rentieren, Wichteln und dem Weihnachtsmann.
Eingebettet in eine real anmutende Erzählung über einen Jungen, der mit seiner Freundin und seinem Hund auf Abenteuersuche ist, erfährt der Leser anfangs einige Details aus Detektiv Kais familiärem Umfeld, seinen arbeitenden Eltern, seinem aufmerksamen Onkel und seiner liebevoll umsorgenden Oma, sodass er schnell mit dem Protagonist und seinen besten Freunden vertraut ist. Neben dieser Geschichte über Freundschaft entwickelt sich ein zweiter Handlungsstrang, indem Kai sich auf die Lösung eines „Falls“ begibt, der in eben jener fabelhaften Welt spielt. Der Wechsel zwischen diesen Welten gelingt dem Autor sehr gut, sodass der Leser ihm die erfundenen Wesen leicht abnimmt. Nicht zuletzt deshalb, da die Lösung des Falls auf einem eindeutig weltlichen Problem beruht: die Entschärfung einer Meuterei der hart arbeitenden Wichtel, die sich nicht weiter vom Weihnachtsmann ausbeuten lassen möchten und für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen. Dass es Kai schafft, die Streikfraktion zu Verhandlungen mit dem Weihnachtsmann zu bewegen, würde zwar in der realen Welt die Kompetenzen eines Zehnjährigen übersteigen, in der Märchenwelt ist das gute Ende jedoch Pflicht.
Die Verwendung mancher Fachbegriffe aus der Arbeitswelt übersteigen eventuell den Wortschatz der jungen Leser, weshalb die Geschichte womöglich an manchen Stellen einer Erklärung bedarf.

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Diese Rezension wurde verfasst von KH.
Veröffentlich am 01.01.2010

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