Gliss. Tödliche Weite

Autor*in
Eschbach, Andreas
ISBN
978-3-401-60581-4
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Seitenanzahl
456
Verlag
Edition Bücherbär
Gattung
Buch (gebunden)Science Fiction
Ort
Würzburg
Jahr
2021
Lesealter
14-15 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
22,00 €
Bewertung
sehr empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Ajit, ein Nachfahre der Menschen, die sich auf Hope angesiedelt haben, bricht mit seinen Freunden Majala und Phil in ein gefahrenvolles Science-Fiction-Abenteuer auf. Auf ihrem Planeten wurde ein Toter aus einem anderen Kulturkreis gefunden. Nun suchen sie nach dieser anderen Welt und riskieren alles.

Beurteilungstext

Der 17-jährige Ajit ist ein Nachfahre der Menschen, die sich auf dem Planeten Ross 128b, elf Lichtjahre von der Erde entfernt, eine neue Heimat geschaffen haben und gleichermaßen auf ihr gefangen sind. Denn der größte Teil der Planetenoberfläche ist mit einem Band aus GLISS überzogen. Eine reibungslose Bodenschicht, auf der nichts haften bleibt. Niemand kann es erklären und es gilt deshalb allen Bewohnern als gefährliches Wunder. Alle denken, dass hinter dem GLISS nichts mehr existiert. Jeder Versuch könnten mit dem „Abrutschen“ ins Nichts enden.
Ajits Großmutter lehrte ihn den Umgang auf dem GLISS und stachelte damit seine Neugierde und seinen Wissendurst an. Die Erinnerung an die Unterweisungen seiner Großmutter werden erst wieder wichtig, als ihm über seinen GLISS-Arm ein toter Mann entgegenrutscht.
Das Äußere dieses Menschen und sein Anhänger aus GLISS deuten darauf hin, dass er aus einem anderen Kulturkreis stammen muss. Doch wenn dem so wäre, dann ist die Geschichte ihrer Welt eine Lüge. In Ajit brennen die Fragen nach dem Woher dieses Mannes und ihm kommen Zweifel an der erzählten Geschichte über die Unüberwindbarkeit des GLISS. Gibt es Überlebende der einstigen Weltraummission?
Ajit, Phil und Majala erkunden, ob die bewohnte Welt wirklich hinter ihrem Ort aufhört und viel wichtiger, ob die Weite tödlich ist.
Andreas Eschbach, bekannt als genialer Erzähler fantastischer Welten, erschafft einen spannenden Sience-Fiction-Jugendroman, der anschaulich unsere Wertevorstellungen spiegelt.
Die Menschheit hat nichts dazugelernt: Lügen, Intrigen und Machtkämpfe werden weiter zur Unterdrückung und eigener Bereicherung genutzt. Aus der Sicht des etwas naiven Ajit erzählt, wird der Lesende besonders im zweiten Teil der Handlung in ein spannendes Leseabenteuer geführt.
Das silberfoliengeprägte Cover, Lesebändchen, ein farbig passender Buchschnitt sowie die silberne Signatur des Autors auf dem Vorsatz machen das Buch bereits auf den ersten Blick interessant.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von Han; Landesstelle: 19 Nordrhein-Westfalen.
Veröffentlicht am 13.08.2022

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