Gefahr in Germanien

Autor*in
Goldfarb, Tobias
ISBN
978-3-8458-4410-7
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Meinzold, Maximilian
Seitenanzahl
255
Verlag
ars edition
Gattung
Buch (gebunden)
Ort
München
Jahr
2022
Lesealter
10-11 Jahre12-13 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
BüchereiVorlesen
Preis
14,00 €
Bewertung
sehr empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Das Leben der elfjährigen Oktavia ändert sich radikal, als ihre Mutter spurlos verschwindet. Statt ein behütetes Leben in Rom zu führen, findet Oktavia sich plötzlich im nassen und kalten Germanien wieder. Sie findet heraus, dass die römischen Legionen in eine tödliche Falle gelockt werden sollen. Kann Oktavia die drohende Katastrophe abwenden?
Zu Beginn gibt es eine kurze geschichtliche Einordnung und zum Schluss Informationen zu historischen Personen.

Beurteilungstext

Das Buch „Oktavia -Tochter Roms - Gefahr in Germanien“ von Tobias Goldfarb hat mir sehr gut gefallen.
Der Alltag zu Zeiten der Römer im Jahr 9 n. Chr. wird sehr anschaulich beschrieben und aus der Perspektive der Kinder erzählt.
Besonders amüsant fand ich die Schilderung der Spiele. Bei uns spielen die Kinder Cowboy und Indianer oder Polizist und Dieb, in der Geschichte spielen sie natürlich Römer und Germanen.
Oktavia ist - wie der Titel schon sagt - die Hauptfigur des Buches. Sie ist mutig und abenteuerlustig und scheut keine Gefahren. Sie behauptet sich gegen die anderen Jungen und auch gegen die Erwachsenen. Durch ihre Intelligenz und ihren Wagemut verdient sie sich den Respekt aller und ihre Meinung wird von den Erwachsenen sehr geschätzt, so dass sie durchaus Oktavias Rat suchen, bevor sie eine Entscheidung über ihr weiteres Vorgehen treffen.
Es ist sehr flüssig geschrieben und leicht zu lesen. Viele kurze Kapitel animieren auch kleine Lesemuffel immer mal wieder zum Buch zu greifen. Das Cover ist ansprechend gestaltet und verspricht spannende Abenteuer. Im Text und in den Kapitelüberschriften werden lateinische Wörter verwendet. Diese kann man entweder einfach „überlesen“, ohne dass es zu Verständnisproblemen kommt, oder man schlägt sie am Ende des Buches nach.
Eine spannende Situation jagt die nächste und man mag das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.
Am Ende ist es so gestaltet, dass es durchaus eine Fortsetzung der Geschichte geben kann, da Oktavia noch einige Rätsel lösen muss.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von Rade; Landesstelle: 19 Nordrhein-Westfalen.
Veröffentlich am 19.06.2022

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