Frühling im Osterland. Die schönsten Ostergeschichten

Autor*in
Hartl, Sonja
ISBN
978-3-401-02374-8
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Müller, Hildegard
Seitenanzahl
146
Verlag
Arena
Gattung
Ort
Würzburg
Jahr
2007
Lesealter
4-5 Jahre6-7 Jahre8-9 Jahre10-11 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
5,95 €
Bewertung
empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

23 Geschichten - wie eine bunte Mischung Naschwerk - vereint in einem Taschenbuch. Sie erzählen vom Frühling, von Ostern und von allerhand mehr. Komische, traurige, nachdenkliche Geschichten sind dabei. Erzählt von James Krüss, Joachim Ringelnatz, Mira Lobe und vielen anderen.

Beurteilungstext

Wie eine bunte Mischung leckeren Naschwerks, jedes Bonbon, jeder Lutscher, jeder Drop mit Bedacht in eine spitze Tüte gelegt. So kommt dieses Taschenbuch daher: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Komische Geschichten, nachdenkliche Geschichten, traurige Geschichten, Ostermärchen, Frühlings- und Ostergeschichten. Apropos Ostergeschichten: Es sollen die schönsten Ostergeschichten sein, die sich hier versammeln. Dabei erzählen sie nicht immer von Ostern oder vom Frühling. Und die Protagonisten sind nicht immer Osterhasen. Um es vorweg zu nehmen: Der Herausgeberin Sonja Hartl sei der missverständliche Titel verziehen, denn es sind dennoch schöne Geschichten.
Der Hase mit dem Kiekser, von dem James Krüss erzählt, ist beispielsweise kein Osterhase und er will auch kein Osterhase werden. Er möchte ein Tenor werden. Schon als junger Hase hat er gesungen. Seit dem Stimmbruch hat er aber leider ein Problem: Seine Stimme kiekst. Wie soll er mit einem Kiekser in der Stimme ein guter Tenor werden? Das Ende zeigt: Für jedes Problem gibt es eine Lösung.
Das Ende des Zitronenfalters von dem die österreichische Kinderbuchautorin Mira Lobe erzählt, beinhaltet ebenfalls eine Nachricht. Den Rat eines anderen anzunehmen und die Erfahrung eines anderen zu nutzen, fällt Menschen schwer. Marianne glaubt, wenn sie den Zitronenfalter ganz vorsichtig anfassen wird, kann ihm nichts passieren. Aber dann sieht sie den Schmetterlingsstaub an ihren Fingern. Eine traurige Geschichte, bei der man das Gefühl hat, den "Kummerklumpen" den Marianne in der Brust hat, selber zu spüren.
Aber es gibt natürlich auch die Geschichten, die von Ostern erzählen. Die von Gudrun Mebs zum Beispiel: Sie handelt von einem "Ostervater". Der sendet seinem Sohn immer zu Ostern ein Paket, weil er "schon lange nicht mehr" bei seiner Familie lebt. "Im letzten Jahr hat er einen rosa Wollhasen geschickt". Den konnte der Ich-Erzähler gar nicht brauchen, weil er "kein Baby mehr" ist. Dennoch hat er sich gefreut, denn immerhin hat der Vater an ihn gedacht. Aber an diesem Ostersonntag fehlt das Paket. Es steht nicht wie sonst auf seinem Stuhl. Hat der Vater ihn tatsächlich vergessen? Fast könnte man es glauben. Aber es ist doch eine Ostergeschichte - und die muss doch ein gutes Ende finden, oder?
Die ....Geschichten sind vielleicht nicht alles Ostergeschichten, aber es sind Geschichten, die - wie die ersten Frühlingsstrahlen - das Herz wärmen. Egal wie alt die Herzen sind, für jedes scheint etwas dabei zu sein. Zum Vorlesen und zum Selberlesen an einem sonnigen Frühlingstag besonders gut geeignet.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von Beu.
Veröffentlich am 01.01.2010

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