Einmal bis ans Ende der Welt - Legendäre Entdecker und ihre abenteuerlichen Geschichten

Autor*in
Wessel, Günther
ISBN
978-3-401-60164-9
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Kischel, TanjaBehringer, Georg
Seitenanzahl
224
Verlag
Arena
Gattung
Ort
Würzburg
Jahr
2016
Lesealter
12-13 Jahre14-15 Jahre16-17 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Fachliteratur
Preis
9,99 €
Bewertung
empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Zwei Jahrtausende der europäischen Entdecker und Eroberer: Von Pytheas von Massilia, der um 350 v.Chr. von Marseille Richtung Nord- und Ostsee segelte, über Marco Polo, Christoph Kolumbus und David Livingstone bis zu Edmund Hillary und Jacques Piccard werden 16 berühmte Abenteurer und ihre Begleiter vorgestellt.

Beurteilungstext

Das Buch ist in 5 Kapitel gegliedert, z.B. “Die Suche nach Gewürzen”, “Die Eroberung Amerikas” oder “Durch Afrika”. Jedem Kapitel ist ein Vorwort voran gestellt, dem sich die Portraits der Entdecker anschließen. Diese sind nach einem einheitlichen Schema gestaltet. Auf etwa 4 bis 8 Seiten begleiten die Leser den oder die Abenteurer ein Stück des Weges, d.h. es wird eine Episode aus deren Leben erzählt. Oft wird sie durch einen Abschnitt ergänzt, der weitere Informationen enthält, etwa woher man heute weiß, was damals passiert ist, oder in welchem historischen Kontext das Geschehen gesehen werden kann. Jedes Portrait schließt mit einer doppelseitigen Zeittafel mit den wichtigsten Eckdaten zur vorgestellten Person ab. Grau hinterlegte Textkästen mit zumeist zeitgenössischen Zitaten in Schreibschrift ergänzen den Fließtext. Insgesamt umfasst jedes Portrait ca. 12 bis 14 Seiten.
Jedes Portrait ist am Anfang mit einer Zeichnung oder einem Foto des vorgestellten Entdeckers illustriert. Hinzu kommen von Hand gezeichnete Karten und einzelne freigestellte Bildelemente, z.B. eine Schlange, einige Palmen, eine Stadtansicht oder ähnliches. Alle Illustrationen sind schwarz-weiß.
Die Texte im Buch sind leicht verständlich geschrieben, anschaulich und informativ. Da sie bei der Fülle der vorgestellten Einzelpersonen nur kurz sind, können sie nur einen kleinen, aber dennoch schönen Einblick in das zeitgenössische Geschehen geben. Ein dicker Minuspunkt sind allerdings die Landkarten. Sie sind winzig klein, kaum strukturiert und sehr unübersichtlich. In der etwa eine halbe Buchseite umfassenden Karte über Livingstone und Stanley sind z.B. fünf Reiserouten in verschiedenen, handgemalten Strichlierungen eingezeichnet. Kaum ein jugendlicher Leser wird die Motivation mitbringen, sich da durchzuarbeiten.
Bereits im Vorwort weist der Autor auf die zwiespältige Rolle der Entdecker hin, denen oft die Eroberer, Unterdrückung, Ausbeutung und Tod folgten. Auch macht er hier darauf aufmerksam, dass es auch in anderen Kulturen weit gereiste Entdecker gab. Dennoch beschränkt er sich in seinem Buch leider bis auf eine Ausnahme auf die Europäer.
Insgesamt ist “Einmal bis ans Ende der Welt - Legendäre Entdecker und ihre abenteuerlichen Geschichten“ kein überragendes Buch, aber doch eines, das sich zum Recherchieren und Schmökern eignet.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von spra.
Veröffentlich am 01.07.2016

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