Ein bissfestes Abenteuer

Autor*in
Gehm, Franziska
ISBN
978-3-7855-6109-6
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Seitenanzahl
175
Verlag
Loewe
Gattung
Ort
Bindlach
Jahr
2008
Lesealter
10-11 Jahre12-13 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Preis
9,90 €
Bewertung
empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Kaum haben die Zwillinge Helene über ihre “Besonderheit” berichtet, da haben sie auch schon nichts als Unsinn im Sinn und machen mit Helene zwischen sich eine kleinen Ausflug in die Luft, womit sie sich gewaltigen Ärger einhandeln. Und zur Krönung dürfen sie noch für die Schule einen Aufsatz über eine Kunstausstellung schreiben, just die, in der ihre Oma Opfer eines schmählichen Überfalls wird ...

Beurteilungstext

Im zweiten Band ist ein wenig die Originalität des ersten Bandes verloren gegangen; der Leser weiß um die merkwürdige Beschaffenheit der beiden Halbvampirinnen, kennt ihre Probleme mit Rolltreppen und Spiegeln oder die Leidenschaft der Mutter für Klobrillen - alles, was ein witziger Gag war, ist jetzt noch ganz amüsante Beigabe, mehr nicht.
Daher setzt der Band zu Recht auf etwas anderes: das spannende Abenteuer. Sozusagen als Strafe für das verbotene Abenteuer zu Luft mit ihrer neuen Freundin, der hörbehinderten Helene, ereilt Daka und Silvania der Auftrag der Lehrerin, über eine Ausstellung im Kunstmuseum zu berichten, in dem ihre (rein menschliche) Oma als Führerin arbeitet. Zur gleichen Zeit spielen sich böse Pläne in finsteren Kreisen ab: Ein Pärchen plant den Raub des berühmtesten und wertvollsten Ausstellungsstücks, eines Fächers. Und da kommt ein weiterer in den Kreis der Drei hinzu: der merkwürdige Ludo, der an Gräbern mit Unsichtbaren redet und Pfefferminzteebeutel und Zigarren dort vergräbt und der sie vor allem warnt, nicht ins Kunstmuseum zu gehen - und davon konnte er eigentlich gar nichts wissen, weil er die Schule an dem Tag geschwänzt hatte.
Es kommt, wie nicht anders zu erwarten, die Zwillinge gehen ins Museum und werden Zeuge eines Überfalls auf die Oma, die zudem gezwungen wird, den Fächer selbst zu stehlen und auszuliefern. Da die Polizei wieder einmal als ziemlich blöd dargestellt ist, zögert sie nicht, die Oma zu verhaften (schließlich wurde sie ja von der Kamera erfasst, vor der die hin und her gehopst war, um auf ihr Tun aufmerksam zu machen). Aber Gott sei Dank ist ja Daka da, die Mutige, und als die Gangster samt Fächer in den Hubschrauber steigen, nimmt sie Anlauf - und fliegt ihnen einfach hinterher. Nicht ganz einfach, hinterher der Presse und Polizei zu erklären!
Rund um das Abenteuer rankt sich die Geschichte der vier Außenseiter: zwei Halbvampire, die hörbehinderte Helene und nun auch noch Ludo, der mit Toten kommunizieren kann. Dieses Quartett wird sicherlich die Grundlage weiterer Abenteuer werden, in denen die Fähigkeiten gefragt sind, um das Schlimmste zu verhindern ...

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von avn.
Veröffentlicht am 01.01.2010

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