Donnerwetter, sagte der Fuchs. Zwölf Vorlesegeschichten von Fuchs und Hase
- Autor*in
- Andres, Kristina
- ISBN
- 978-3-89565-351-3
- Übersetzer*in
- –
- Ori. Sprache
- –
- Illustrator*in
- –
- Seitenanzahl
- 64
- Verlag
- Moritz
- Gattung
- Buch (gebunden)Erzählung/Roman
- Ort
- Frankfurt
- Jahr
- 2017
- Preis
- 14,95 €
- Bewertung
Teaser
Fuchs und Hase sind ein prima Team – egal, welche Herausforderungen es in ihrem kleinen Alltag zu bewältigen gilt.
Beurteilungstext
Hase und Fuchs leben gemeinsam in einem kleinen Haus. Immer wieder haben sie große Pläne, wenn es ums Geldsparen geht – indem die preisgünstigen Popcorn-Maistüten gekauft werden – oder wenn eine Pfütze versetzt werden muss. Sei es ein Winterschlaf im Sommer, oder das hungrige Feuer, das während der Abenteuernacht gefüttert werden muss. Die Pläne und Lösungsansätze scheinen dabei oft nicht sehr zielführend zu sein, und doch finden Hase und Fuchs immer wieder zum Ziel, das überraschend oft genug dem eigentlichen Plan auch tatsächlich entspricht. Der Weg ist freilich oft verschlungen und wenig geradlinig – ganz zur Freude der beiden Abenteurer.
Kristina Andres erzählt witzige kleine Geschichten der tierischen Protagonisten, die in wenigen Minuten vorgelesen werden können. Diese sind keinesfalls absehbar und platt, sondern immer wieder überraschend und konkret, auf eine verschrobene Weise konsequent und komisch zugleich. Die Tiere zeigen sich dabei kindlich naiv, keinesfalls aber dumm, immer ausgesprochen sympathisch, weltzugewandt und neugierig. Die kurzen Texte entfalten sich in der Regel auf max. vier Seiten, sind gut zu lesen und ganzseitig mit Bildern untersetzt. Die grafischen Zeichnungen sind von der Autorin angefertigt worden und unterstreichen den naturalistisch-romantischen Charakter der komischen Tiergeschichten. Auch wenn der Vergleich ein wenig gewaltig wirkt, schreibt sich die Autorin in die Tradition der Tiergeschichten im Stile eines Winnie Puh ein. Ob den Texten eine solche Popularität zuteil wird, mag man infrage stellen. Auf jeden Fall ist ihre Lektüre durchaus weiterzuempfehlen.