Dinge, die verschwinden

Autor*in
Aakeson, Kim Fupz
ISBN
978-3-446-27926-1
Übersetzer*in
Kronenberger, Ina
Ori. Sprache
Illustrator*in
Hole, Stian
Seitenanzahl
32
Verlag
Hanser
Gattung
Buch (gebunden)
Ort
München/Wien
Jahr
2024
Lesealter
6-7 Jahre8-9 Jahre10-11 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
FreizeitlektüreVorlesen
Preis
16,00 €
Bewertung
empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

„Dinge, die verschwinden“ erzählt von Axel, einem Jungen dessen Freund Bosse nach Australien umgezogen ist. Axel setzt sich immer mehr mit dem Thema Verlust auseinander und hat große Sehnsucht nach einem neuen Freund.

Beurteilungstext

Axel und Bosse waren beste Freunde. Jedenfalls so lange, bis Bosse in eine andere Stadt, in Australien gezogen ist. Australien ist ganz schön weit weg. Axel vermisst Bosse richtig doll und dieser Abschied regt ihn zum Nachdenken an. Er beginnt über all die Dinge nachzudenken, die er und Mitglieder seiner Familie schon verloren haben. Doch er denkt nicht nur über Gegenstände nach, die er in seinem Leben schon verloren hat, sondern auch über andere Dinge, wie beispielsweise Opas Gedächtnis, oder Kakao, seinen Zwerghamster. Er beginnt damit seine Familienmitglieder zu fragen, wie es ihnen dabei ging, wenn sie etwas verloren haben. Er fragt sie, ob sie der Verlust traurig gemacht hat. Doch all das hilft ihm nichts bei der Sehnsucht nach seinem besten Freund Bosse. Das bringt ihn schließlich auch nicht von Australien hierher. Außerdem ist es ja nicht so, dass Bosse ganz weg ist. Er ist noch da, nur ganz weit weg. In seiner Klasse hat jeder einen besten Freund und Axel möchte auch endlich wieder jemandes bester Freund sein. Eines Abends, als er wie üblich auf dem Heimweg an Bosses altem Haus vorbeiläuft, sieht er, dass dort jemand Neues eingezogen ist. Im gleichen Moment entdeckt er einen Jungen am Fenster, den er nicht kennt. Eventuell der Beginn einer neuen Freundschaft?
Das Buch beschreibt die Auseinandersetzung mit dem Thema Verlust und Sehnsucht. Axel fühlt sich in der neuen Situation sehr unwohl und versucht herauszufinden, wie andere Menschen in seinem Umfeld mit Verlusten umgehen. Doch die Antworten helfen ihm nicht wirklich weiter. Zum Schluss überlegt er, ob man vielleicht auch Neues finden kann, wenn zuvor etwas verloren geht.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von RPAHei; Landesstelle: Rheinland-Pfalz.
Veröffentlicht am 28.04.2024

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