Die Warnung

Autor*in
Banscherus, Jürgen
ISBN
978-3-401-02482-0
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Seitenanzahl
200
Verlag
Arena
Gattung
Krimi
Ort
Würzburg
Jahr
2007
Lesealter
12-13 Jahre14-15 Jahre16-17 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Preis
6,50 €
Bewertung
sehr empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Nein, witzig ist ist das nicht, wenn man urplötzlich auf eine fachmännisch amputierte Frauenhand stößt. Simon, 14, ist das gerade passiert. Als er kurz darauf auch noch auf eine ganze Leiche trifft, scheint der Ärger unausweichlich. Mirjam, Simons Mutter, die bei der Polizei arbeitet, scheint in letzter Zeit etwas vor ihrem Sohn zu verheimlichen. Simon findet heraus, dass sie einer Sekte in die Fänge geraten ist. Sehr bald erkennt Simon, dass es einen Zusammenhang gibt. Jetzt wird es gefährlich.

Beurteilungstext

Jürgen Banscherus’ zweites Buch über Simon Laub, den Sohn einer Kriminalbeamtin, beginnt mit einem Paukenschlag. Dem 14-Jährigen schlägt der Fund der Hand gründlich auf den Magen. Aber natürlich ahnt er noch nicht, dass die richtigen Probleme erst noch vor ihm liegen - im wahrsten Sinne des Wortes. Vor ihm liegt nämlich kurz darauf eine Leiche, ironischerweise diesmal ohne Hand.
Seine Mutter verhält sich in der letzten Zeit auch nicht so, wie Simon es gewohnt ist. Er kommt dahinter, dass sie an eine Sekte geraten ist. Er sagt ihr nicht alles, was er herausgefunden hat. Damit bringt er sich allerdings in Gefahr.
Am Ende klärt sich das Ganze natürlich auf, doch der Show Down hat es in sich. Seine Mutter kommt knapp mit dem Leben davon.
Zwischen diesen Ereignissen beschreibt Banscherus recht minuziös das äußere und innere Leben des Jungen. Ein bis zwei unglückliche Lieben und ein dickes Pech beim Sport machen ihn darüber hinaus zu einem recht sympathischen Helden: leichtsinnig, ängstlich, ungeschickt, mutig und ehrlich zugleich.
Die Sprache des “Thrillers” - nicht zu Unrecht nennt der Autor sein Buch so - ist durchgängig präzise und fast neutral, ohne jedoch steril zu wirken. Die 16 Kapitel, lediglich durchnummeriert, lassen sich sehr zügig lesen. Das sollte auch nicht so lesehungrigen Jungen gefallen. Dass nebenbei einiges Wissenswerte über die Machenschaften so genannter religiöser Vereinigungen zu Tage tritt, macht das Buch nicht schlechter. Im Gegenteil.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von rl.
Veröffentlich am 01.01.2010

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