Die Vampirschwestern 3 - Das Buch zum Film
- Autor*in
- Fendrich, Nadja
- ISBN
- 978-3-7855-8466-8
- Übersetzer*in
- –
- Ori. Sprache
- –
- Illustrator*in
- –
- Seitenanzahl
- 163
- Verlag
- Loewe
- Gattung
- Buch (gebunden)Fantastik
- Ort
- Bindlach
- Jahr
- 2016
- Lesealter
- 10-11 Jahre12-13 Jahre
- Einsatzmöglichkeiten
- Bücherei
- Preis
- 12,95 €
- Bewertung
Teaser
Eigentlich ist es toll ein Halbvampir zu sein - finden zumindest die Schwestern Daka und Silvania. Ärgerlich nur, dass sie in Bindburg unter Menschen wohnen, die nichts davon wissen dürfen, und sie daher ihre Vampirkräfte nicht anwenden können. Die Pubertät, in der sich diese Kräfte nicht immer kontrollieren lassen, macht alles nur noch schwieriger. Doch als die Vampirkönigin ihren kleinen Bruder Franz entführt, brauchen die Schwestern alle ihre Fähigkeiten und ihre Freunde, um ihn zu retten...
Beurteilungstext
Das Buch stellt den Roman zum dritten Film um die beiden Vampirschwestern Daka und Silvania dar. Die Filmreihe basiert auf der Buchreihe von Franziska Gehm - basiert sehr flüchtig, muss man leider sagen. Es werden zwar die Hauptfiguren übernommen, von den eigentlichen Handlungen leider nur wenig. Dies wirkt sich negativ auf die Qualität der Geschichte aus: Während es sich bei der eigentlichen Buchreihe um charmante und witzige Vampirgeschichten auch für Mädchen vor dem Twillight-Alter handelt, fehlt dem Buch zum Film dieses besondere Etwas völlig. Modifikationen sind teilweise bei Medienwechseln erforderlich: Nicht alles, was als Buch gut funktioniert, eignet sich auch zur filmischen Darstellung. In diesem Fall ist es allerdings nicht nachvollziehbar, die gemachten Änderungen sind unnötig, die ursprünglichen Geschichten hätte genauso gut verfilmt werden können.
Als Ergebnis ist jetzt ein Buch mit einer inhaltlich uninspirierten Geschichte um eine böse Königin und die Rettung des kleinen Bruders entstanden. Wirklich schade, hier wurde Potenzial verschenkt.
Im Buch befinden sich ausgewählte Bilder aus dem Film, die zur Untermalung beitragen, allerdings für die Geschichte selbst nicht notwendig sind. Kritisch zu sehen ist, dass sie den LeserInnen vorgeben, wie die einzelnen Figuren des Buches aussehen, statt denen, die den Film nicht gesehen und nur das Buch gelesen haben, eine eigene Vorstellung der Charaktere zu ermöglichen.