Die steinerne Pforte

Autor*in
Prévost, Guillaume
ISBN
978-3-401-06070-5
Übersetzer*in
Knefel, Anke
Ori. Sprache
Französisch
Illustrator*in
Seitenanzahl
297
Verlag
Arena
Gattung
Fantastik
Ort
Würzburg
Jahr
2007
Lesealter
10-11 Jahre12-13 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
12,95 €
Bewertung
empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Auf der Suche nach seinem verschollenen Vater Allen entdeckt der vierzehnjährige Sam ein mysteriöses altes Buch, das neben einer Stele mit eingraviertem Sonnenmotiv liegt. Mit diesem Buch “Dem Buch der Zeit” ist ein uraltes Geheimnis verknüpft, das Sam in ferne Länder und längst vergangene Zeiten führt.

Beurteilungstext

Der Autor Guillaume Prévost ist Historiker und hat bereits mehrere Romane geschrieben, in denen er geschichtliche Ereignisse und historische Persönlichkeiten fiktiv verknüpfte. Die Erzählung “Die steinerne Pforte” bildet den ersten Band der Fantasy-Trilogie “Das Buch der Zeit”. In diesem ersten Band lernt der Leser den Protagonisten Sam sowie seine Cousine Lily kennen, die jedoch erst im Verlauf der Handlung relevanter wird.
Die erste Station der Zeitreise mit einer Steinstele führt Sam ins frühe Mittelalter zu einem Kloster auf einer irischen Insel. Anschließend gerät er in die Wirren des 1. Weltkriegs und wird zum Schluss in die Pharaonenzeit transportiert. Durch all diese Erfahrungen sammelt er bruchstückhafte Erkenntnisse, die ihn nach seiner glücklichen Rückkehr in die Gegenwart dazu befähigen, mit Hilfe von Lilys Kombinationsfähigkeiten die Suche nach seinem Vater gezielter planen zu können. Am Ende des hier vorliegenden ersten Bandes erfährt der Leser, dass sich der Vater in einer lebensbedrohlichen Situation befindet.

Die Zeitreise ist ein von verschiedenen Autoren angewandter Trick, um Gegenwart und Vergangenheit auf spannende Art zu verbinden. Das gelingt Prévost auch in dieser Fantasygeschichte. Allerdings wird zumindest in Band 1 nicht geklärt, auf welche Weise der “Sprachcomputer” funktioniert, den Sam durch die Zeitreisemaschine erhält. Jedoch benötigt er dieses “Übersetzungsprogramm” dringend, denn sonst wäre ein Überleben in anderen Zeiten und Ländern wohl kaum so problemlos möglich. Dem Autor gelingt es, eine ganze Reihe interessanter Sachinformationen über das Alltagsleben in früheren Zeiten auf anschauliche Weise zu schildern. Sprachlich gesehen bietet der Roman keine Probleme. Ganz im Gegenteil - Fantasy begeisterte Leser werden wohl nach den letzten Worten des Romans: “HILF MIR SAM.” voller Ungeduld das Erscheinen des zweiten Bands “Die sieben Münzen” herbeisehnen. Auf jeden Fall wird dieser sofort zu erkennen sein, falls die Aufmachung dem des ersten Bandes entspricht. Mit dem rot-goldenen Prägedruck und den schlüsselförmigen Ornamenten auf der Vorder- und Rückseite hat man fast das Gefühl, das “Buch der Zeit” tatsächlich in den Händen zu halten.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von Rei.
Veröffentlich am 01.01.2010

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