Die schönsten Erstlesegeschichten

Autor*in
Färber, Werner
ISBN
978-3-596-80891-5
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Reckers, Sandra
Seitenanzahl
175
Verlag
Fischer Schatzinsel
Gattung
Krimi
Ort
Frankfurt
Jahr
2009
Lesealter
6-7 Jahre8-9 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
7,00 €
Bewertung
empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

In dem Bändchen können Erstleser ihre neu erworbenen Lesekünste in 23 kurzen Geschichten ausprobieren. Es gibt drei Kategorien: Unsinngeschichten, Krimigeschichten und Schmunzelgeschichten. Der Unsinn in den Unsinngeschichten manifestiert sich vor allem in Wortspielereien und Wortverdrehungen. Die Krimigeschichten haben stets eine komische Pointe und die Schmunzelgeschichten sind witzige Geschichten aus der kindlichen Erlebniswelt.

Beurteilungstext

Erstlesegeschichten sollen den Spaß am Lesen wecken. Dieser besteht in den Unsinngeschichten darin, dass Wörter verdreht werden oder dass Begriffe wortwörtlich genommen werden. Wenn beispielsweise ein Würstchen im Schlafrock bestellt wird, dann erscheint es doch tatsächlich mit einer Schlafmütze auf dem Würstchenkopf und auf dem Bauernhof gibt es juwelenbehängte Perlhühner. Man fragt sich jedoch, ob allen Kindern Perlhühner oder Würstchen im Schlafrock bekannt sind. Wenn nicht, dann verpufft nämlich die Komik. Ähnlich dürfte es mit der Muddelkuddelgeschichte sein, deren Prinzip es ist, in Komposita die Elemente zu vertauschen. Da wird nämlich der Fußball zum Bußfall und die Marmeladenstulle zur Starmeladenmulle. Das kann durchaus lustig sein, da Erstleser bekanntlich gerne knobeln, jedoch ist es auch durchaus vorstellbar, dass sich der Spaß daran abnützt. Jedenfalls wird das Prinzip Wortspielerei reichlich strapaziert, zumal es in sämtlichen neun Unsinngeschichten benützt wird. Den sechs Krimigeschichten fehlt es bisweilen ein wenig an Spannung und überdies wirken sie manchmal etwas bemüht, beispielsweise der schlafwandelnde Papa. Wirklich lustig sind jedoch die Schmunzelgeschichten. Sie spielen teils in der kindlichen Fantasiewelt, wie in der Geschichte vom wagemutigen Raubtierbändiger, teils in Situationen mit leicht konfliktösem Charakter zwischen Erwachsenen und Kindern, in denen letztere sich stets als die Pfiffigeren erweisen. Das gefällt den jungen Lesern sicher.
Alle Geschichten sind kurz und haben ein großes Schriftbild. Außerdem werden sie durch die witzigen Illustrationen von Sandra Reckers veranschaulicht. Man sollte sie allerdings in wohldosierter Form genießen.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von bifi.
Veröffentlicht am 01.01.2010

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