Die Rückkehr des Feuerteufels. Ein Ratekrimi aus der Zeit der Wikinger

Autor*in
Holler, Renée
ISBN
978-3-7855-5727-3
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Kock, Hauke
Seitenanzahl
128
Verlag
Loewe
Gattung
Ort
Bindlach
Jahr
2007
Lesealter
10-11 Jahre12-13 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
7,90 €
Bewertung
empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Skringssal, ca. 900 n.Chr. In dem kleinen Wikingerdorf an der Küste herrscht Aufregung, denn ein Haus ist auf mysteriöse Weise niedergebrannt. Für Jorunn, Egil und Finn ist klar: es ist ein Brandstifter unterwegs. Und als sie sich auf die Suche begeben, machen sie eine erstaunliche Entdeckung - und finden nebenher einen Schatz.

Beurteilungstext

Auf dreierlei Art können Kinder mit diesem Ratekrimi ihre Freizeit nutzen: Zum einen können sie etwas über die Wikinger lernen, zum zweiten ihre detektivischen Fähigkeiten üben, zum dritten auch einfach eine nette Geschichte lesen.
Der Lerneffekt besteht zum einen darin, dass die Kinder die Wikinger einmal von einer anderen Seite als der der Eroberer kennenlernen, zum anderen in den vielen kleinen Details des Alltagslebens damals. Mehr noch lernen die Kinder durch den Anhang, in dem kurz das Zeitalter der Wikinger, über die Wikinger als Händler (weniger als Krieger) oder über ihre Schrift erfahren. Sehr gut ist auch das Glossar und die Karte mit der Übersicht der Beute- und Handelszüge, der Eroberungen und Gründungen der Wikinger.
Die detektivischen Fähigkeiten werden sowohl in den Texten als auch in den Bildern gefordert. Man muss schon genau lesen oder die Bilder betrachten, um auf die Lösungen zu kommen, die entweder zu Beginn des Folgekapitels oder im Lösungsanhang geboten werden. Die Bilder selbst sind in ihren Details archäologisch richtig; lediglich die Gesichter der Personen sehen aus wie die von Trollen.
Die Kapitel sind kurz und durch Einteilung in kürzere Abschnitte übersichtlich gestaltet. Die Sätze bestehen sowohl aus Satzreihen als auch Satzgefügen und sind gut lesbar und verständlich, ohne zu einfach zu sein. So wird Lesefähigkeit geübt und gefördert. Die gute Lesbarkeit, die Geschichte und das detektivische Arbeiten an Text und Bild motivieren zum Lesen.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von eb.
Veröffentlich am 01.01.2010

Weitere Rezensionen zu Büchern von Holler, Renée

Holler, Renée

Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper

Weiterlesen
Holler, Renée

Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper

Weiterlesen
Holler, Renée

Die Diebe von London

Weiterlesen
Holler, Renée

Im Schatten der Akropolis

Weiterlesen
Holler, Renée

Jagd auf die Juwelendiebe

Weiterlesen
Holler, Renée

Die Diebe von London

Weiterlesen