Die drei ??? Poisoned E-Mail

Autor*in
Nevis, Ben
ISBN
978-3-440-10065-3
Übersetzer*in
Zantop, Andreas
Ori. Sprache
Deutsch
Illustrator*in
Seitenanzahl
143
Verlag
Kosmos - FranckhKlee
Gattung
Krimi
Ort
Stuttgart
Jahr
2005
Lesealter
12-13 Jahre14-15 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Preis
7,90 €
Bewertung
nicht empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Die drei ??? werden von einer Dame zu Hilfe gerufen, die beim Tauchen in einem Schiffswrack von hochgiftigen Quallen beinahe getötet worden wäre und danach einen Computervirus, der auf dem Bildschirm Quallen darstellt, zugemailt bekam. Den Auftrag erhält aber ein erwachsener, dubioser Profidetektiv. Dennoch ermitteln auch die drei ???.

Beurteilungstext

Die Handlung des Buchs ist ziemlich abwegig. Das hat zur Folge, dass auch die Spannung nicht aufrecht erhalten werden kann. Überhaupt wird weniger über die mysteriösen Vorfälle versucht, Interesse und Spannung zu schaffen, als über den ständigen Konkurrenzkampf zwischen Dick Perry, dem Detektiv aus Santa Monica, und den drei jugendlichen Aufklärern, zu denen sich - als Computerexperte - ein vierter gesellt, der bald entführt und am Ende befreit wird.

(Anmerkung zur Originalausgabe: Der Autor nennt sich Ben Nevis - was ein Pseudonym sein dürfte, und als solches ein ziemlich einfallsloses Wortspiel ist, wenn man bedenkt, dass der höchste Berg Schottlands Ben Nevis heißt.)

Das Englisch ist in Punkto Wortschatz und Grammatik viel zu schwierig, als dass Leser im Alter der Zielgruppe das Buch verstehen könnten. Da helfen die Vokabelangaben auch nicht weiter, die oft willkürlich ausgewählt scheinen und wesentlich zahlreicher sein müssten.

Die Übersetzung ist nicht akzeptabel. Sie liest sich insgesamt reizlos, enthält aber auch nicht wenige tatsächliche Fehler.

So verwendet der (vermutlich deutsche) Übersetzer Andreas Zantop beinahe regelmäßig im Konditionalsatz ‘would’ (ohne dass ein ‘Wollen’ vorläge): “If she wouldn’t have been there, I would have ... “; weitere Beispiele S.65, 76, 77, 79 ...

Es kommt kein Continuous vor, wo es hingehörte: “I hadn’t worn a diving suit” (S.23); “When she left the house, Tom sat in front of his computer ...” (S.43).

Es werden Wörter verwendet, die es im Englischen / Amerikanischen (so) gar nicht gibt: “The woman stemmed her arms into her hips” (S.62); “This nerving neighbor” (S.64); “Peter hated overhasted actions” (S.73; “... keeping a good assistance between him and them” (S.74); “detectivistic” (S.78 u. 142).







Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von WL.
Veröffentlich am 01.01.2010

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