Der Sternsee

Autor*in
Gmehling, Will
ISBN
978-3-7795-0766-6
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Rassmus, Jens
Seitenanzahl
54
Verlag
Peter Hammer Verlag
Gattung
Buch (gebunden)Erzählung/Roman
Ort
Wuppertal
Jahr
2025
Lesealter
8-9 Jahre10-11 Jahre12-13 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
BüchereiFreizeitlektüre
Preis
14,00 €
Bewertung
sehr empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Will Gmehling gelingt mit „Der Sternsee“ eine wunderbar feine, retroromantisch anmutende Erzählperle über Kindheit im Übergang zum Jugendalter, die kongenial von Jens Rassmus mit Zeichnungen in gedeckten Blautönen ergänzt wird.

Beurteilungstext

Will Gmehling gelingt mit „Der Sternsee“ eine wunderbar feine, retroromantisch anmutende Erzählperle über Kindheit im Übergang zum Jugendalter, die kongenial von Jens Rassmus mit Zeichnungen in gedeckten Blautönen ergänzt wird.

Das Erzähler-Ich, das zwischen Kindheit und frühem Jugendalter steckt, erzählt von seinem Leben in einer Hochhaussiedlung, die um einen Stadtsee herum steht. Dieser See, der nachts den Sternhimmel reflektiert und deshalb von allen „Sternsee“ genannt wird, ist das emotionale Zentrum des Alltagslebens der Siedlungsbewohner:innen – und insbesondere vom namenlosen Erzähler-Ich und seinen Freunden Mo, Sissi und Anastasia.

Eines Winters gefriert der See und taut selbst mit dem beginnenden Frühling und späterem Hochsommer nicht wieder auf. Dieses klimatische Wunder lockt Schaulustige aus aller Welt an den Sternsee, prägt aber vor allem das Leben der Anwohner:innen, die es sich nun fast täglich gemütlich am See einrichten. Für die vier Kinder ist der See zwischen Alltags- und Schulsorgen auch ein emotionaler Anker, symbolisiert durch einen zerzausten, graugefiederten Reiher, der auf der kleinen Insel inmitten des Sees haust.

Irgendwann bricht die 27 cm dicke Eisdecke dann doch auf, und das Erzähler-Ich entdeckt, dass sich nicht nur die Umgebung, sondern auch die Menschen um ihn herum verändern: Als der Reiher auf einmal mit glänzendem weißen Gefieder von einem Aus-Flug an den nun fast aufgetauten See zurückkehrt, kündigen sich für den Erzähler-Blick beim Anblick Sissis Ahnungen eine erste Liebe an. So schließt diese kleine, feine Erzählung, die sicherlich nicht nur Kindern und Jugendlichen Lesefreude bereiten wird, sondern auch Erwachsenen leicht wehmütige Anflüge von Kindheitserinnerungen bescheren wird.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von Philipp Schmerheim; Landesstelle: Hamburg.
Veröffentlicht am 04.05.2025

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