Der Sommer der unmöglichen Dinge

Autor*in
DiCamillo, Kate
ISBN
978-3-423-76572-5
Übersetzer*in
Gutzschhahn, Uwe-Michael
Ori. Sprache
Englisch
Illustrator*in
Seitenanzahl
208
Verlag
dtv
Gattung
Buch (gebunden)Erzählung/Roman
Ort
München
Jahr
2025
Lesealter
8-9 Jahre10-11 Jahre12-13 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
BüchereiFreizeitlektüreKlassenlektüreVorlesen
Preis
15,00 €
Bewertung
sehr empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Ferris erlebt einen intensiven Sommer, der sie mit vielen Herausforderungen in Atem hält und zu einem wunderbaren Ende führt.

Beurteilungstext

Ferris‘ Familie ist alles andere als normal: Während ihre Großmutter Charisse Herzprobleme bekommt und einen Geist sieht, zieht ihr Onkel Ted bei seiner Frau aus und im Keller von Ferris‘ Familie ein, um die Geschichte der Welt zu malen. Ferris Vater meint, dass es auf dem Dachboden Waschbären gäbe, und ihre sechsjährige kleine Schwester Pinky versucht mit allen Mitteln, eine gefürchtete Verbrecherin zu werden – was sogar zu einer Verhaftung durch die Polizei führt. Und dann sind da noch Billy Jackson, Ferris‘ Freund, der nur ein Lied auf dem Klavier spielen kann, Frau Mielk, die Klassenlehrerin, die wunderbar viele Wörter kennt, plötzlich aber separiert ist, Herr Buoy, der seit sechzig Jahren in Charisse verliebt ist, und andere kuriose Persönlichkeiten mehr. Sie alle werden verbunden durch Ferris‘ Gutmütigkeit, die allen verbindlich zu begegnen versucht und dabei viele verschiedene Bedürfnisse zu berücksichtigen hat. Aber über den Sommer kristallisiert sich so heraus, worauf es wirklich ankommt, und schließlich werden auch noch wunderbare Dinge wahr – bzw. Alltägliches erscheint in gänzlich wunderbarem Licht.

Kate DiCamillo schreibt eine Geschichte voll Liebe, Wärme und Tiefgang. In knappen Darstellungen gelingt ihr ein verdichtetes aber keineswegs vereinfachtes Panorama des ganzen Lebens, das sich in der kuriosen Konstellation verwirklicht sieht. Die Sprache ist einfach und gefällig, in konventionellem Wechsel aus Erzählbericht und wörtlicher Rede. Geschickt führt sie aber mit den Mielk-Wörtern die Möglichkeit ein, ganz spezifische Ausdrücke nutzen zu können, ohne dass es künstlich wirkt. Das ist ausgesprochen gelungen und überzeugend gestaltet.

Insgesamt ein Buch wie ein kleines Wunder – voller Hoffnung und Lebensfreude, obwohl es auch von den Abgründen und Unglücken des Lebens berichtet. Sehr zu empfehlen!

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von Michael Ritter; Landesstelle: Sachsen-Anhalt.
Veröffentlicht am 16.09.2025

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