Das Grab im Moor

Autor*in
Ollmark, LenaWänblad, Mats
ISBN
978-3-423-71437-2
Übersetzer*in
Buchinger, Friederike
Ori. Sprache
Schwedisch
Illustrator*in
Seitenanzahl
222
Verlag
dtv
Gattung
Fantastik
Ort
München
Jahr
2011
Lesealter
10-11 Jahre12-13 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Preis
6,20 €
Bewertung
empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Sara soll die Hauptperson in dem Stück spielen, das die Entstehung des Ortes schildert. Aber sobald sie die Kleidung von Lilly trägt, verändert sie sich total, sodass ihr Freund Karl immer mehr Angst um sie bekommt. Nach und nach erfährt er immer mehr von den seltsamen Geschichten über das Moor, den gesuchten Schatz und die schrecklichen Ereignissen bei früheren Aufführungen des Stückes. Doch den beiden Freunden gelingt die Aufklärung des Geheimnisses, weil sie ihre Angst überwinden.

Beurteilungstext

Der 2. Band nach “Geisterschiff Vallona” des schwedischen Autorenpaares führt in eine kleine Hafenstadt, in der Karls Großvater wohnt, bei dem Karl für die Zeit untergekommen ist, in der seine Mutter auf einem Forschungsschiff vor der Küste arbeitet. Es ist Winter, die Schule macht Winterferien, die Stadt rüstet sich für das Weihnachtsfest und die große Theateraufführung zu Silvester. Allmählich verändert sich das Alltagsgesicht durch die Erzählungen, die Karl von verschiedenen Seiten über das Theaterstück und seine unheimlichen Begleiterscheinungen hört. Hinzu kommen Besuche auf dem Cholerafriedhof am Moor, auf dem wesentliche Teile der Schauergeschichte spielen. Die unvermittelte Nachbarschaft von Alltagsgeschichte und Schauergeschichte wird so gelöst, dass die erzählten fünf Teile durch eine grauschwarze Umrandung im Text herausgehoben sind. Nachdem es Karl gelungen ist, den Bann um Sara zu zerbrechen, zeigen sich die Beiden voller Wagemut. Sie schaffen den Weg durchs Moor, belauschen den falschen und raffgierigen Doktor, graben sogar einen Sarg aus und bringen das unheilvolle Amulett der richtigen Person zurück.
Für jüngere Leser mag diese Mischung aus Grusel und Alltagswelt ein anregendes Lesefutter sein, der etwas ältere Leser sieht wohl mehr die schaurigen Versatzstück Moor, Albträume, Irrlichter, geheimnisvolles Amulett, Geheimnisse der Erwachsenen und dergleichen und ist - ein bisschen amüsiert.
Die Übersetzung von Friederike Buchinger liest sich flüssig, woran die vielen Dialoge ihren Anteil haben.

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Diese Rezension wurde verfasst von uwo.
Veröffentlicht am 01.01.2010

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