Das Buch der Zeit - Die steinerne Pforte

Autor*in
Prévost, Guillaume
ISBN
978-3-401-06070-5
Übersetzer*in
Knefel, Anke
Ori. Sprache
Französisch
Illustrator*in
Seitenanzahl
298
Verlag
Arena
Gattung
Fantastik
Ort
Würzburg
Jahr
2007
Lesealter
14-15 Jahre16-17 Jahreab 18 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
12,95 €
Bewertung
sehr empfehlenswert

Schlagwörter

Teaser

Sams Vater ist seit Tagen verschwunden. Auf der Suche nach ihm entdeckt Sam ein altes Buch, das sich als Buch der Zeit herausstellt. Und ein mysteriöser Stein, der Sonnenstein, bringt Sam in vergangene Zeiten. Sam begreift, dass sein Vater das Geheimnis der Zeitreisen kennt und er befürchtet, dass sein Vater im Mittelalter im Schloss des Grafen Dracula gefangen wird und deshalb nicht zurückkehrt. Hier endet der erste Band des Romans.

Beurteilungstext

Der fantastische Roman um Zeitreisen in die Vergangenheit ist großartig aufgebaut. Der 14jährige Sam ist auf der Suche nach seinem Vater. Um diesen ranken sich bereits aus Jugendzeiten seltsame Geschichten. Und seit dem Tod von Sams Mutter war er immer wieder für kurze Zeit verschwunden. Doch nachdem der Vater nun schon 10 Tage unauffindbar ist, macht sich Sam selbst auf die Suche. Sprachlich genau geschildert werden Sams Gefühle und Empfindungen bei der Entdeckung des Sonnensteines im Keller des alten Hauses, mit dem Sam schließlich auf Zeitreise geht. Zunächst stellt der Leser keinen konkreten Zusammenhang zwischen dem Sonnenstein und seinem Vater her. Sam reist einfach durch verschiedene Zeiten und möchte eigentlich nur wieder zurückkehren. Doch als er die Rückkehr in die reale Zeit geschafft hat, beginnt er, nach Zusammenhängen zwischen dem Sonnenstein und dem Verschwinden seines Vaters zu suchen. Seine Cousine Lilli hilft ihm dabei. Gemeinsam mit Sam versucht auch der Leser, Zusammenhänge zu erkennen oder Vermutungen anzustellen. Das macht das Buch so interessant. Außerdem wird im Roman Wert auf Vielschichtigkeit gelegt. Der Leser erfährt von Sams Judowettkämpfen und seinem schärfsten Konkurenten Monk, von seinem Unterricht in der Schule, von seiner Cousine Lilli und immer wieder taucht der Mann seiner Tante, Rudolf, sehr negativ auf und es wird der Eindruck vermittelt, dass Rudolf irgendwie mit in der Sache drinsteckt.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von T-IR.
Veröffentlich am 01.01.2010

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