Das Aquarium bleibt heute geschlossen
- Autor*in
- Augustin, Michael
- ISBN
- 978-3-522-45985-3
- Übersetzer*in
- –
- Ori. Sprache
- Deutsch
- Illustrator*in
- Ringli, Andrea
- Seitenanzahl
- 32
- Verlag
- Thienemann
- Gattung
- BilderbuchLyrikBuch (gebunden)
- Ort
- Stuttgart/Wien
- Jahr
- 2023
- Lesealter
- 4-5 Jahre6-7 Jahre8-9 Jahre
- Einsatzmöglichkeiten
- Büchereididaktisches MaterialKlassenlektüreVorlesen
- Preis
- 15,00 €
- Bewertung
Schlagwörter
Teaser
Heute ein Aquariumsbesuch? Nicht in diesem Aquarium, denn die Fische und Wasserbewohner leiden sehr. Was sie plagt, wird leicht, poetisch und humorvoll in Reimen und Unterwasserbildern mit tiefen Einblicken erzählt.
Beurteilungstext
„Ach du meine Güte, was ist denn im Aquarium los?“ – so führt der Umschlagtext in Michael Augustins „Das Aquarium bleibt heute geschlossen“ ein. Gründe dafür gibt es jedoch viele, denn:
„Der Hecht fühlt sich schlecht.“
„Der Dorsch fühlt sich morsch.“
und
„Den Wels laust der Pelz.“
Was hier zunächst nach einem Fischwartezimmer klingt, zeigt bei der Lektüre des gereimten Bilderbuchs eine Unterwasserwelt, in der die Bewohner ganz unterschiedliche Leiden haben. Über kurze Paarreime von Michael Augustin erfahren die Lesenden, warum sich die Fische nicht gut fühlen. In Wortspielen ergeben sich dabei unerwartete Leiden, die bei den Lesenden in Kombination mit den Fischnamen ein Schmunzeln hervorlocken. Eine humorvolle Ebene ergibt sich auch über die Illustrationen von Andrea Ringli, in denen die Krankheiten und Sprachspiele mit viel Fantasie farbenfroh und mit Liebe zum Detail aufgegriffen werden.
Dem Bilderbuch liegt das bereits 2019 erschienene Gedicht „Das Aquarium hat heute geschlossen“ zugrunde. Mit den Veränderungen und Erweiterungen wird auf gelungene Weise der Versuch unternommen, einen lyrischen Text einem breiten Publikum und insbesondere auch jüngeren Kindern zugänglich zu machen. Es zeigt sich, dass Lyrik Spaß machen kann, zum Sprechen und Nachsprechen anregt und bei jedem andere Vorstellungen und innere Bilder hervorrufen kann. Gleichzeitig ermutigt das Buch dazu, poetisch über weitere Fischleiden nachzudenken oder sich vielleicht auch darüber Gedanken zu machen, was eigentlich dazu führen könnte, dass ein Zoo mit vielen anderen Tierarten heute geschlossen bleibt.