Cupcakes und Vanilleküsse
- Autor*in
- Girod, Anke
- ISBN
- 978-3-8415-0524-8
- Übersetzer*in
- –
- Ori. Sprache
- –
- Illustrator*in
- D'Oro, Miri
- Seitenanzahl
- 286
- Verlag
- –
- Gattung
- Erzählung/RomanTaschenbuch
- Ort
- Hamburg
- Jahr
- 2018
- Lesealter
- 10-11 Jahre12-13 Jahre
- Einsatzmöglichkeiten
- –
- Preis
- 10,00 €
- Bewertung
Teaser
Nach dem Umzug aufs Land sitzt Gwen in der Einöde fest. Obwohl sie auch noch von ihrem Freund verlassen wurde, lässt Gwen sich nicht unterkriegen. Gegen Liebeskummer hilft backen und gegen die Einsamkeit ein eigener Back-Blog. Als ein Backwettbewerb für das Fernsehen ausgeschrieben wird, meldet sich Gwen an.
Beurteilungstext
Gwens Mutter ist Architektin und hat auf dem Land ein Öko-Haus gebaut. Noch während des Umzugs in die Einöde, wurde Gwen von ihrem Freund verlassen. Angeblich kann er mit Fernbeziehungen nichts anfangen. Um ihren Liebeskummer zu vergessen, gibt sich Gwen ihrer großen Leidenschaft dem Backen hin. Am liebsten kreiert sie neue Rezepte für Cakepops und Muffins. Gegen die Einsamkeit ruft Gwen einen Back-Blog ins Leben. Dort stellt sie ihre neuesten Kreationen und Rezepte vor. Schon bald kann sie sich über viele Follower freuen. Besonders nett scheint ein Kerl namens „Ben-der-Bäcker“ zu sein. Zwischen den beiden entwickelt sich schnell nicht nur ein reger Austausch von Backtipps. „Ben-der-Bäcker“ überredet Gwen dazu, sich gemeinsam mit ihm bei einem Backwettbewerb anzumelden. Sollten es beide in die Endauswahl schaffen, würden sie sich das erste Mal während einer Fernsehshow treffen.
Am Anfang hadert Gwen mit ihrem Schicksal. Sie fühlt sich sehr einsam und unzulänglich. Über das Backen gelingt es ihr jedoch rasch, neue Freundschaften zu knüpfen. Gwen gewinnt zunehmend an Selbstvertrauen, bis auch negative Kommentare im Internet sie nicht mehr aus der Ruhe bringen können.
Jede Seite ist mit kleinen Bildchen neben den Seitenzahlen verziert. Ganzseitig vollfächige Schwarz-Weiß-Zeichnungen leiten die Kapitel ein. Sie passen zum Inhalt des nachfolgenden Textes. Besonders kleine Lesemuffel wissen es sehr zu schätzen, wenn der straffe Text hin und wieder unterbrochen wird.
Die Geschehnisse sind in der personalen Erzählform im Präteritum aus Gwens Perspektive geschildert. Immer wieder wird der erzählende Text durch Rezepte, Blog-Einträge, Kommentare, SMS-Dialoge und Textnachrichten unterbrochen. Besonders schön sind die detailliert beschriebenen Backrezepte. Da bekommt man beim Lesen nicht nur Appetit, sondern auch Lust zum Backen. So aufgelockert ist eine leichte Lektüre für romantische Stunden für Mädchen ab 12 Jahre entstanden.