Chillen macht den Meister. Ein genialer Chaot startet durch
- Autor*in
- Leonhardt, Jakob Musashi
- ISBN
- 978-3-401-51206-8
- Übersetzer*in
- –
- Ori. Sprache
- –
- Illustrator*in
- Bertrand, Frederic
- Seitenanzahl
- 176
- Verlag
- –
- Gattung
- Erzählung/RomanTaschenbuch
- Ort
- Würzburg
- Jahr
- 2021
- Lesealter
- 10-11 Jahre12-13 Jahre
- Einsatzmöglichkeiten
- –
- Preis
- 8,00 €
- Bewertung
Teaser
Einfach nichts tun- auch chillen genannt, das ist etwas in dem Felix der Beste ist. Wozu sollte sich der chaotische „Chiller“ auch aufraffen, wenn er nicht muss? Eines Tages geht einer seiner Streiche jedoch böse aus und er erhält eine Rechnung für die Reinigung eines riesigen Pools. Ob der chaotische „Chiller“ dieses Problem irgendwie lösen kann, ohne selbst was tun zu müssen? Eine lustige Geschichte bei der die Botschaft jedoch ein wenig fraglich bleibt.
Beurteilungstext
Auch Band 6 des chaotischen Chillers zeigt, dass weniger manchmal mehr ist. Das Cover des Buches wirkt durch die Schriftart und die gewählten Bilder flippig, modern, gechillt und chaotisch und spiegelt damit das Leben von Felix sehr passend wider. Felix lümmelt sich so durch das Leben und hat wie in den Bänden zuvor bewiesen, einen Hang dazu Chaos zu stiften mit seiner Faulheit. In diesem Band muss er sich überlegen, wie er eine Rechnung für die Reinigung eines Pools bezahlen kann. Warum sollte sich der faule Felix da jedoch selbst eine Lösung für das Problem überlegen? Er veranstaltet daher einen Ideen- Wettbewerb an seiner Schule und kann so gechillt darauf warten, bis irgendwer eine Idee hat, wie er aus dem Schlamassel wieder rauskommt. Und dann ist da ja auch wieder ein süßes Mädchen, Dolphine, das ihm einfach nicht aus dem Kopf geht. Was hat sich Felix wohl diesmal überlegt?
Die Geschichte von dem Faultier Felix liest sich einfach, was wohl auf den Comic- Stil und die Verwendung von Umgangssprache zurückzuführen ist. Die Wortwahl und der Satzbau sind dabei recht simpel gehalten und ermöglichen jungen Lesern somit ein schnelles Lesen. Die Schriftgröße ist dabei recht klein, wird jedoch durch immer wieder in großen Buchstaben abgebildeten Wörtern, ergänzt. Durch die schwarze Farbe hebt sich die Schrift auf dem weißen Hintergrund zudem gut ab. Die Illustrationen ergänzen den Text passend und ansprechend. Die Skizzen sind in blauer Farbe abgebildet und sehen damit aus, als wären sie von Felix, wie in einem Tagebuch selbst geschrieben bzw. gemalt worden. Durch den Einblick, wie in ein Tagebuch, fühlt sich der Leser der Figur auch näher und kann sich besser in ihn hineinversetzen. Mir persönlich gefällt die Botschaft des Buches jedoch nicht, dass man einfach nur chillen soll und dann gelingt schon alles irgendwie. Gerade die Leser dieses Buches sind in einem Alter, in dem sie lernen sollten, auch Verantwortung übernehmen zu können und dies wird durch solche Ideen (wie hier in der Geschichte dargestellt) nicht gerade gefördert.