Bach für Kinder

Autor*in
Simsa, Marko
ISBN
978-3-8337-4182-1
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Brix, Silke
Seitenanzahl
34
Verlag
Goya Lit bei Jumbo
Gattung
Buch (gebunden)Sachliteratur
Ort
Hamburg
Jahr
2020
Lesealter
6-7 Jahre8-9 Jahre10-11 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Preis
22,00 €
Bewertung
empfehlenswert

Teaser

Hier geht es um die Musik von Johann Sebastian Bach.

Beurteilungstext

Johann und Johanna wohnen in der Bachgasse und spielen schon ein bisschen Musik, denn Johannas Vater ist Musiker und spielt Klavier, Gitarre und Cembalo. So kommt es, dass er den Kindern die Lebensgeschichte des bekannten Musikers und Komponisten Johann Sebastian Bach erzählt. Dabei lernen wir, dass viele Instrumente, die wir heute kennen, vor 300 Jahren, als Bach lebte, auch schon bekannt waren, wobei sie sich von den heutigen in Form und Klang erheblich unterscheiden. Bach hatte es nicht leicht, als Zehnjähriger war er schon Waise, doch in den damaligen Familien kamen die jüngeren Geschwister in die Familien der ältere, weshalb er fortan bei seinem älteren Bruder wohnte. Alle Bach-Geschwister hatten mit Musik zu tun. Schon der Familienvater Bach war Stadtpfeifer und musste überall, wo Musik gebraucht wurde, spielen: Bei Beerdigungen, Hochzeiten und anderen Festen. Johann Sebastian hat in seinem Leben über 1000 Musikstücke komponiert, da muss man erst mal den Überblick behalten. Nur eins hat er nicht komponiert: Kinderlieder.
Wie bei Marko Simsa üblich, werden verschiedene Stücke vom jeweiligen Komponisten auf der beiliegenden CD vorgestellt. Im Buch erhalten wir den Hinweis, um welche Episode es auf der CD gerade geht, denn wir können natürlich beim Lesen auch die CD auflegen. Wir können sie natürlich auch im Auto hören, denn der Text des Buches ist wiedergegeben.
Zurück zu den fehlenden Kinderliedern. Bach hatte zwar selber 20 Kinder, doch zur damaligen Zeit war die Kindheit kurz und Spielen und Kinderlieder singen gehörte nicht zur gängigen Kultur. Simsa nimmt das zum Anlass, um einfach andere Kinderlieder im Stile Bachs zu vertonen. Naja, warum der Bibabutzemann und der Kuckuck und der Esel dabei herhalten müssen, ist nicht so ganz verständlich, man hätte Bach ein bisschen ernster nehmen können. Die Illustrationen zeigen uns die Mode zu Bachs Zeiten und präsentieren natürlich auch viele Musikinstrumente, die damals gespielt wurden.
Insgesamt eine interessante Produktion, die uns den Künstler und seine Musik sicherlich ein Stück näherbringt.

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.

Diese Rezension wurde verfasst von wb; Landesstelle: 14 Bremen.
Veröffentlicht am 01.04.2021

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