Auf der Suche nach dem Weihnachtsmann
- Autor*in
- Dedieu, Thierry
- ISBN
- 978-3-905945-88-1
- Übersetzer*in
- Bayer, Susanne
- Ori. Sprache
- Französisch
- Illustrator*in
- Dedieu, Thierry
- Seitenanzahl
- 53
- Verlag
- Aracari
- Gattung
- Bilderbuch
- Ort
- Zürich
- Jahr
- 2018
- Lesealter
- 4-5 Jahre
- Einsatzmöglichkeiten
- BüchereiFreizeitlektüreVorlesen
- Preis
- 18,00 €
- Bewertung
Schlagwörter
Teaser
Ein kleiner Schneemann möchte den Weihnachtsmann besuchen und schenkt unterwegs sprichwörtlich sein letztes Hemd her. Eine liebevoll illustrierte Weihnachtsgeschichte, die eine schneereiche Idylle entwirft und somit die Kleinsten auf das Fest der Feste einstimmt.
Beurteilungstext
Ein kleiner Schneemann möchte den Weihnachtsmann in Lappland besuchen, um ihm ein Geschenk zu überreichen. Doch er kennt den Weg nicht, macht sich trotzdem auf die Reise, die ihn durch eine herrlich verschneite Landschaft führt. Unterwegs trifft er viele verschiedene Tiere: einen Raben, einen Hirsch, einen Fuchs, ein Kaninchen, einen Wolf und einen Bären. Alle verlangen sie von dem kleinen Schneemann einen Preis als Gegenleistung für die Auskunft, welchen Weg er zum Weihnachtsmann gehen muss. Der Schneemann schenkt bereitwillig alles her, was er hat, sodass er am Ende ganz ohne Habseligkeiten, ohne Schal und ohne Nase vor dem Weihnachtsmann steht. Doch der gütige Weihnachtsmann ist frei von Erwartungen und will für ein Geschenk keine Gegenleistungen. So konstituiert sich eine märchenhafte Handlung, deren idyllisierend- romantischer Grundton durch die verträumt wirkenden Illustrationen unterstrichen wird. Diese sind großflächig angelegt und nehmen je eine Doppelseite ein. Durch die sich wiederholenden Tier-Begegnungen entsteht eine rhythmische Struktur, die sich als „Kunst der Wiederholung“ vor allem an jüngere Kinder richtet. Das Bilderbuch eignet sich zum Vorlesen und Betrachten in der Weihnachtszeit, wirft aber auch Fragen auf. Denn es bleibt offen, was der Weihnachtsmann dem Schneemann schenkt. Am Ende steht nur dessen schönsten Lächeln. Das ist verklärend und romantisierend – vielleicht gerade das, was viele Menschen zu Weihnachten wünschen. Mehr Tiefgang wird nicht geboten, so bleibt die Botschaft schlussendlich etwas plakativ.