Amulett 1 - Die Steinhüterin

Autor*in
KIBUISHI, Kazu
ISBN
978-3-947188-82-6
Übersetzer*in
Ori. Sprache
Illustrator*in
Seitenanzahl
188
Verlag
Adrian
Gattung
ComicTaschenbuch
Ort
Berlin
Jahr
2020
Lesealter
12-13 Jahre14-15 Jahre16-17 Jahreab 18 Jahre
Einsatzmöglichkeiten
Bücherei
Preis
9,95 €
Bewertung
empfehlenswert

Teaser

Zwei Jahre nach dem Tod des Vaters zieht Emily mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder in das alte Haus des Urgroßvaters, ein Erfinder, der einfach irgendwann verschwand. Dort entdeckt Emily beim Aufräumen ein geheimnisvolles Amulett, dass sie in ihren Bann zieht.

Beurteilungstext

Die Graphic Novel „Amulett. Buch eins. Die Steinhüterin“ von Kazu Kibuishi ist bereits 2008 in den USA erschienen und nun erst in deutscher Übersetzung. Leider geht aus dem Band nicht hervor, wie viele Teile die Reihe insgesamt umfassen soll.
Die Handlung beginnt mit einer Vorgeschichte, in der es bei einem Familienausflug zu einem Verkehrsunfall kommt, bei dem der Vater mit einem Auto einen Berg hinabstürzt und verstirbt. Zwei Jahre später zieht die Mutter mit den beiden Kindern Emily und Navin in ein altes Haus der Familie um, in dem einst ihr Großvater lebte. Anscheinend ein etwas verschrobener Erfinder, der plötzlich verschwand. Beim Aufräumen im Haus finden die Kinder ein verstecktes Amulett, dessen besonderer Stein Emily in seinen Bann zieht und sicherlich maßgeblich die Ursache ist, dass sich die Pforte zu einer Parallelwelt öffnet. Beim Betreten dieser wird die Mutter von einem Monster entführt. Die Rettung der Mutter macht die Handlung dieses ersten Bandes aus. Dabei treffen die Kinder auch auf ihren sterbenden Urgroßvater, der auf sie gewartet hat, um Emily über die Besonderheit des Steins im Amulett aufzuklären. Er beinhalte die Macht, um über die Parallelwelt Alledia zu herrschen.
Freilich ist es wohl noch einige Bände hin, bis Emily über Alledia herrschen wird. Der vorliegende erste Band kann mit seiner Handlung und der bildlichen Umsetzung überzeugen. Wünschenswert wäre aber, wenn der Textanteil in den Sprechblasen insgesamt etwas höher ausgefallen wäre. Hier fällt die Graphic Novel deutlich hinter „klassische“ Comics wie Donald Duck oder Micky Maus zurück.

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Diese Rezension wurde verfasst von 39; Landesstelle: 19 Nordrhein-Westfalen.
Veröffentlicht am 18.04.2020

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