Alles soll wie immer sein
- Autor*in
- –
- ISBN
- 978-3-89565-299-8
- Übersetzer*in
- Kutsch, Angelika
- Ori. Sprache
- Schwedisch
- Illustrator*in
- Eriksson, Eva
- Seitenanzahl
- 123
- Verlag
- Moritz
- Gattung
- –
- Ort
- Frankfurt
- Jahr
- 2015
- Preis
- 11,95 €
- Bewertung
Schlagwörter
Teaser
Zunächst ist die kleine Dunne so glücklich, dass sie darüber ein ganzes Buch schreiben könnte. Genau das will sie auch, aber das ist nicht ganz einfach, wenn man erst am Ende der ersten Klasse ist und der alleinerziehende Vater gerade von einem Auto angefahren wurde. Aber Dunne lässt sich nicht unterkriegen, denn sie ist eine der ""Echten"", die das Positive sucht - und auch findet. Sehr gut für (gute) Leseanfänger, die schon ein ganzes Buch lesen wollen!
Beurteilungstext
Das dritte Buch um die ausgesprochen liebenswerte Dunne ist für Kinder, die am Ende der ersten Klasse schon ziemlich gut lesen können, aber auch Zweitklässler werden sich angesprochen fühlen. Ansonsten bleibt das Vorlesen des lesefreundlich gedruckten Textes mit den kurzen Zeilen, mit doppeltem Abstand gesetzt und mit vielen Bildern gegliedert. Da ist ein Kapitel schnell einmal gelesen, und Leseerfolg motiviert zum Mehrlesen.
Dunne ist nun am Ende der ersten Klasse, und es soll ein kleines Fest stattfinden. Eigentlich findet sie, dass das Sommerhalbjahr gar nicht so schön war, denn ihre enge, engste, beste Freundin Ella Frida wohnt inzwischen in Norrköpping, und das ist ziemlich weit weg. Aber es kommt noch schlimmer für Dunne, die schon den Tod ihrer Mutter verkraften musste: Ihr Vater wurde auf seinem Fahrrad von einem Auto angefahren und liegt im Krankenhaus im Koma. Dunne wohnt wieder mal bei Oma und Opa, ihr Cousin Svante heitert alle ein wenig auf.
Das klingt bisher nach einer Geschichte, die gar nicht positiv ist. Deswegen muss deutlich gesagt werden, dass Dunne ein fröhliches und lebensbejahendes Mädchen ist, dass kleine Probleme sich schnell und so lösen, dass man - mit ihr - glücklich bleiben oder sogar werden kann!
Zum Schluss noch etwas zu den Illustrationen, die nur auf dem Cover gefärbt sind. Man muss sich, wenn man den Zeichenstil von Eva Eriksson noch nicht kennt, schon ein bisschen auf ihre Sichtweise einlassen, aber spätestens dann merkt man, wie sie mit ganz wenigen Linien Gefühle der Menschen transportieren kann und die Personen so liebenswert macht, wie es der Text auch erzählt. Dabei ist weder Dunne noch die anderen schön und schon gar nicht hübsch, aber es sind echte Typen, und die mag man sowieso viel lieber.
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