Grumberg, Jean-Claude

Ein neues Zuhause für die Kellergeigers

Die Kellergeiger mag niemand. Das ist auch nicht verwunderlich, denn schließlich tragen ihre Frauen Kopftücher oder Hüte oder - man stelle sich vor! - einfach gar nichts auf dem Kopf. Und erst die Männer! Sie sind klein oder groß, dünn oder dick und tragen Bärte oder auch nicht. Wie soll man solch merkwürdige Menschen auch mögen? Und so macht sich eine der Familien mal wieder auf die weite Reise in das Land, in dem man Kellergeiger mag. Wo immer das sein mag....

Lewin, Waltraud

Cordoba

Dank Marias Vater, des Bürgermeisters von Cordoba, genießen die Neuchristen aus ganz Spanien Schutz vor dem Hass ihrer Mitbürger. Doch dann wiegelt ein neuer Bischof die Bevölkerung auf und die Inquisition kann mit aller Härte zuschlagen. So fürchtet Maria nicht nur um die Flüchtlinge, sondern auch um ihre große Liebe Diego. Eine wunderschöne, dramatische Liebesgeschichte vor einem historischen Hintergrund.

Reynolds, Jason; KIELY, BRENDAN

Nichts ist okay - zwei Seiten einer Geschichte

Der weiße Junge Quinn wird in den USA Zeuge, wie ein weißer Polizist, der aus einer mit seiner Familie befreundeten Nachbarschaft stammt, mit äußerster Brutalität auf den schwarzen Jungen Rashad einschlägt, den er des Diebstahls verdächtigt. Lange Zeit ist Quinn hin und her gerissen, mit welcher Seite er sich solidarisch zeigen soll, bis ihm die rassistische Struktur der amerikanischen Gesellschaft deutlich wird und er gegen Rassismus auf die Straße geht.

Oltmer, Jochen; Barbian, Nikolaus

Ein Blick in die deutsche Geschichte - vom Ein- und Auswandern

Das illustrierte Sachbuch "Ein Blick in die deutsche Geschichte" legt den Focus auf die Geschichte der Ein- und Auswanderungen vom Kaiserreich bis heute. Erklärte Intention bei diesem Streifzug durch die deutsche Geschichte ist, durch Sachinformationen Wissen zu schaffen, um gegenwärtigen Ängsten und der sich ausweitenden Fremdenfeindlichkeit entgegen zu wirken. Vorgestellt werden z.B. Zwangs- und Gastarbeiter, Auswanderer in die USA, Vertriebene und Flüchtlinge des Zweiten Weltkriegs.

Zuckermann, Marcia

Mischpoke

Der jüdische Unternehmer Samuel Kohanim hat eine lange Familiengeschichte und sieben Töchter, die er “die sieben biblischen Plagen” nennt. Sie alle muss er unter die Haube bringen, was ihm schließlich auch gelingt, wenn auch nicht immer an die passenden Männer. Nach antisemitischen Pogromen retten sich die Kohanim-Töchter nach Berlin, ins “rote Wedding”, wo auch die meisten von ihnen den Nationalsozialismus überleben.

Hagemann, Marie

SCHWARZER, WOLF, SKIN

“Mir war das im Prinzip völlig egal , wer mir sagte, wo es lang ging. Ich war nur froh, dass einer da war, der es mir sagte...” (S.33) Mit dieser Einstellung fühlen sich Wolf Schwarzer und sein Freund Andy geborgen in einer Gruppe rechtsradikaler Skins. Von organisierten Neonazis in Kameradschaftsabenden rassistisch aufgeheizt, suchen sie alkoholisiert immer wieder Zoff mit Ausländern und schrecken dabei vor Brandstiftung und Totschlag nicht zurück.

Greder, Armin

Die Insel. Eine alltägliche Geschichte

"Eine alltägliche Geschichte": Auf einer Insel strandet eines Tages ein Mann, der anders ist als die Inselbewohner. Sie nehmen ihn auf, weil er sonst im Meer sterben würde. Sie weisen ihm einen Platz außerhalb ihrer Gemeinschaft zu und beginnen, eine von ihm ausgehende Bedrohung zu konstruieren. Schließlich jagen sie ihn zurück ins Meer, in den sicheren Tod. Dann bauen sie hohe Türme um die Insel, damit kein Fremder jemals wieder zu ihnen kommt.

Vogel, von

Flammen in der Nacht

Die drei !!! müssen gleich mehrere Fälle klären und es gelingt ihnen natürlich.

Habersack, Charlotte

Der schaurige Schusch

Die Bewohner des Dogglspitz sind entsetzt: ein Unbekannter will zu ihnen auf den Berg ziehen! Wobei, so unbekannt ist er nicht. Denn gehört haben sie ja schon einiges über den Schusch, diesen Unhold. Und den wollen sie hier garantiert nicht! Dumm nur, dass die Umzugskartons bereits vor dem Haus stehen …

Tayo bleibt!

"Tayo bleibt!" - Ja, so muss es kommen, wenn es nach Lisa, Hülya und den allermeisten in ihrer Schule und im Fußballverein in Hamburg geht. Tayo ist der zurückhaltende, freundliche und fleißig lernende Junge aus Nigeria, der nun kurz vor Abi und 18. Geburtstag abgeschoben werden soll. Das darf nicht sein und so nehmen die Mädchen den Kampf auf.