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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Trinick, Loveday,     
Titel:
Das Museum des Meeres
ISBN:
978-3-7913-7462-8  
Übersetzer:
Löwenberg, Ute
Originalsprache:
Englisch
Illustrator:
White, Teagan
Seitenanzahl:
96
Verlag:
Prestel, München
Gattung:
Sachliteratur / Sachbilderbuch
Reihe:
Eintritt frei
Jahr:
2021
Preis:
25,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Dieses Buch stellt in einer Art Buchaquarium das Leben im Wasser beginnend vom kleinsten Mikroorganismus bis zum Blauwal, dem größten Tier der Erde, vor. Die verschiedensten Lebensräume im Wasser werden beleuchtet und in Wort und großformatigen Bildern erklärt.
[IBR 25 Thüringen]
       
Lesealter:
4 - 99 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock für Arbeitsbücherei
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Tiere / Wasser / Aquarium / Natur
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
71 Prozent der Erde sind von Wasser bedeckt, aus dem Weltall erscheint die Erde als „Blauer Planet“. Damit sind die Ozeane der größte Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Obwohl die Ozeane für das Klima, für unser Wetter, und für die Existenz des Lebens einen unschätzbaren Wert haben, sind große Teile des Meeres, besonders die Tiefsee, immer noch unerforscht. Diesem wunderbaren Lebensraum widmet sich der Prestel Verlag nun mit seinem neusten Band aus der erfolgreichen Junior-Reihe „Eintritt frei“ und präsentiert uns „Das Museum des Meeres“.

Die Gestaltung des Buches schließt sich an die bereits vorangegangenen Bände an. Im großen Format von 27 mal 37 Zentimetern finden sich viele interessante Informationen darüber, was kleine und große Naturforscher über die Ozeane und deren Bewohner wissen möchten. Wie durch ein reales Museum führt uns die Autorin, die Meeresbiologin Loveday Trinick, durch die einzelnen Säle. Der Museumsbesuch beginnt mit einer kurzen Einführung über das Wasser als Quelle des Lebens. Beim Besuch des imaginären Museums erlebt der Besucher einen Rundgang durch verschiedene Lebensbereiche und der im Meer lebenden Spezies. Das letzte Kapitel widmet sich den Weltmeeren und ihren Bezug zum Menschen.

Im Mittelpunkt stehen jedoch eindeutig die Illustrationen von Teagan White, liebevoll und detailgetreu gezeichnet in Gouache und Aquarell. Diese nehmen manchmal die ganze Doppelseite ein und laden dazu ein, es sich bei der Größe des Buches auf dem Fußboden bequem zu machen und stundenlang zu schmökern. Durch die entsprechende Bindung bleibt es dabei von selbst offen liegen; ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass „Das Museum des Meeres“ klimaneutral produziert wurde.

Mit der liebevollen Aufmachung und den verständlichen, aber dennoch sehr inhaltsvollen Texten werden Leser von klein bis groß angesprochen. In Zeiten, in denen wegen der Pandemie Museen geschlossen sind, bietet das Buch außerdem eine wunderschöne Alternative, Kindern ihre Umwelt und die Natur nahezubringen.
[IBR 25 Thüringen]
  
       

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