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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Hartwell, Katharina,     
Titel:
Die Silbermeer Sage Die Fließende Karte
ISBN:
978-3-7432-0367-9  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Seitenanzahl:
640
Verlag:
Loewe, Bindlach
Gattung:
Fantastik
Reihe:
Jahr:
2021
Preis:
21,95 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Edda ist auf der Suche nach ihrem Bruder Tobin, der vom Krähenkönig entführt wurde. Dazu benötigt sie die Fließende Karte, denn die Lage der Inseln im Silbermeer verändert sich ständig. Mit Teofin, ihrem Jugendfreund, macht sie sich auf die Karte auf den Regeninseln zu bekommen. Später trifft sie den unheimlichen Talin Brand wieder, der ihr die Fließende Karte entwendet.
[IBR 25 Thüringen]
       
Lesealter:
12 - 99 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Fantasy / Mut / Abenteuer / Seefahrt / Freundschaft / Identitätssuche
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Die Geschichte knüpft an den ersten Band an, in dem die Kinderzeit Eddas im Dorf Colm an der Küste erzählt wird, in dem sie und ihr Bruder Tobi als angenommene Kinder leben. Niemand weiß, woher die beiden Kinder gekommen sind. Die Dorfbewohner stellen aus Fischen das begehrte Comin her, das Wunderkräfte hat. Als Tobi vom Krähenkönig entführt wird, beginnt Eddas abenteuerliche Reise durch das Silbermeer. Diese Reise setzt Edda im zweiten Band fort, in dem es um die Fließende Karte geht, welche Edda benötigt, um ihren Bruder auf den gefährlichen Inseln im Norden zu finden. Sie reist dazu mit Goldzahn, einem Händler, und Teofin, einem Jugendfreund aus Colm, zum Volk der Irsu auf den Regeninseln. Edda, die ihr Messer mit Colmin bestrichen hat, kann die Irsu beim Kampf gegen einen Überfall der Wassermänner unterstützen. Als Dank dafür erhält sie die Fließende Karte. Doch nicht alle Bewohner der Regeninseln sind damit einverstanden. Und auch Teofin ist mit Edda nicht mehr im Einklang, denn Edda hat sich dem Irsu Pantemin angenähert und Teofin ist darüber unzufrieden. Außerdem glaubt er, Edda habe sich verändert seit dem Töten der Wassermänner. Die Reise geht weiter, die Fließende Karte im Besitz, auf immer neue Inseln, zu immer neuen Personen, bis Edda wieder auf den unheimlichen Talin Brand trifft, der ihr die Fließende Karte abnimmt und Edda verletzt.

Wie auch im ersten Band sprüht die Geschichte vor Fantasie, die sich in der Handlung, aber besonders auch in der Wortwahl ausdrückt. Solch viele neue Wortschöpfungen, die lautmalerisch sind, die Stimmungen ausdrücken können, die magisch sind, ist eine erstaunliche Kunst der Autorin. Da aber die Geschichte selbst auch über die magische Kraft der „Alten Worte“ spricht, passen diese Wortschöpfungen wunderbar in die Geschichte. In der Handlung selbst tauchen allerdinge immer neue Inseln und Personen auf, dass es nicht einfach ist, die Übersicht zu behalten und die Spannung zu halten. Doch es gibt auch immer wieder kleine Hinweise, die vermuten lassen, woher Edda stammt. Ganz allmählich werden Zusammenhänge möglich zwischen den Geschehnissen und Personen. Der Leser kann hier seine eigenen Vermutungen anstellen und wird animiert weiter zu lesen und sich auf die Fortsetzung zu freuen.
[IBR 25 Thüringen]
  
       

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