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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Neubauer, Annette,     
Titel:
Das Rätsel um das verschwundene E
ISBN:
978-3-7432-0873-5  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Thau, Christine
Seitenanzahl:
48
Verlag:
Loewe, Bindlach
Gattung:
Erstlesebuch
Reihe:
Leselöwen ABC-Geschichten
Jahr:
2021
Preis:
8,95 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Die Buchstaben wundern sich. Als sie das Wörterspiel spielen wollen, bei dem aus Buchstaben verschiedene Wörter zusammengesetzt werden, fehlt ihnen das E. So viele Wörter können sie nun nicht bilden, weil ihnen immer wieder das E fehlt. Gemeinsam suchen die Buchstaben nach dem E, bis sie es schließlich an einem SEE finden.
[IBR 25 Thüringen]
       
Lesealter:
6 - 7 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Buchstaben / Erstlesebuch / Sprachspiele
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Das Erstlesebuch ist ein außerordentlich gelungenes Buch zum spielerischen Umgang mit Lauten, zum Fördern der Hörfähigkeit, der Lautstellung, dem Spaß am Spiel mit Sprache. Natürlich können die Buchstaben außer dem E noch vermisste Z im Zoo finden. Dort schaut es sich die Zebras an. Und auf dem Weg durch den Zoo bleibt natürlich das F beim Faultier stehen, das R bei den Robben und das N beim Nashorn. Haben die kleinen Leser erst mal erfasst, warum das so ist, werden sie immer neue Zusammenhänge zwischen den Buchstaben und ihren Vorlieben finden. Als die verschwundenen Buchstaben schließlich gefunden werden, ist ein kein Wunder, dass das X gerade das Xylofon spielt und das Y auf der Yogamatte eine Vorführung einstudiert für die Geburtstagsfeier der Buchstaben E. Beim mehrmaligen Lesen werden immer neue Zusammenhänge auffallen. Damit den Kindern der Anfang leicht gemacht wird, sind immer wieder einige Buchstaben farbig und im größeren Format gesetzt. So erhalten die Kinder einen Hinweis, wo es etwas zu entdecken gibt und sie können sich auf die Suche nach einem sprachlichen Zusammenhang begeben.
Die Bilder sind sehr bunt und fast schon überladen, was den Gesamteindruck des Buches etwas trübt. Die Buchstaben selbst sind toll gestaltet. Sie sind übergroß, haben Augen, Arme und Beine und wirken dadurch wie etwas Lebendiges, mit dem man sich identifizieren kann. Viele Details, die die Buchstaben ergänzen, sind kreativ. Das P ist der Postbote mit einer Posttasche, das R hat Rollschuhe an den Füßen. Das M kauft im Laden Melone und W kauft Wurst. An diesen Stellen stehen die Illustrationen für sich selbst und fördern ebenfalls die Entdeckerfreude.
Ganz am Schluss des Buches gibt es noch eine Mitmach-Seite, die sich ebenfalls mit Buchstaben und Sprachspielen beschäftigt.
Das Buch ist sehr gut für Kinder in der ersten Klasse, aber auch schon für Vorschulkinder geeignet. Wahrscheinlich macht es mehr Spaß, wenn ein geübter Leser und ein Leseanfänger sich gemeinsam mit dem Buch beschäftigen. Dann kann der Leseanfänger sich auf die sprachlichen Spiele konzentrieren und wird nicht vom reinen Lesen überfordert. Geübte Leser können natürlich beides. Das Buch ist pädagogisch wertvoll.
[IBR 25 Thüringen]
  
       

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