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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Sánchez Vegara, María Isabel,     
Titel:
Ada Lovelace
ISBN:
978-3-458-17914-6  
Übersetzer:
Becker, Svenja
Originalsprache:
Spanisch
Illustrator:
Yamamoto, Zafouko
Seitenanzahl:
32
Verlag:
Insel Verlag, Berlin
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Little People, Big Dreams
Jahr:
2021
Preis:
13,95 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Ada Lovelace faszinierte ihre Mitmenschen bereits zu Lebzeiten. Mit ihrem Verstand erfand sie die Computersprache bereits lange bevor der erste Computer erfunden wurde – eine Biografie im Bilderbuch.
[tm 23 Sachsen-Anhalt]
       
Lesealter:
4 - 9 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Biografie / Technik / Zukunft Mädchen / Frau
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Die kleine Ada war ein adeliges Mädchen. Ihre Mutter war Mathematikerin und ihr Vater Dichter. Da sich die Eltern kurz nach ihrer Geburt trennten, wuchs Ada bei ihren Großeltern in England auf. Ihre Mutter ordnete an, dass die Hauslehrer*innen ihr besonders viel Mathematik und Naturwissenschaften beibrachten. Ada war klug, hatte einen Faible für Zahlen, doch auch für „verrückte Ideen“. So erfand sie Maschinen, bspw. Flugapparate, und zeichnete fleißig Pläne. Als sie schwer an Masern erkrankte und ans Bett gefesselt war, tat sie dies weiterhin. Nach ihrer Genesung wurde ihr in London der berühmte Mathematiker Charles Babbage vorgestellt. Seine Erfindung einer Rechenmaschine irritierte viele, Ada begeisterte sie. Für das Nachfolgermodell schrieb Ada eine „Code-Sprache“ und erfand damit die erste Programmiersprache – 100 Jahre bevor der Computer erfunden wurde, weil durch Wissenschaft und Fantasie ihre Träume Flügel bekamen.
Dieses kleinformatige Bilderbuch erzählt die Biografie einer beeindruckenden Frau: Ada Lovelace. In kurzen, zumeist Hauptsätzen, wird ihr Leben und Schaffen stark reduziert erzählt. Der wenige Text ist sehr gut verständlich, lässt sich flüssig vorlesen und ist auch für Erstleser*innen geeignet. Er ist in großen Lettern jeweils am unteren Bildrand abgedruckt. Eine ausführlichere Biografie der Erfinderin der Computersprache findet sich auf der letzten Seite des Buches und ist um sechs Fotografien bzw. abgedruckte Gemälde ergänzt. Die Illustrationen im Buch sind in dunklen Tönen gehalten. Sie sind comichaft, stark reduziert gezeichnet und beschränken sich auf Wesentliches, wobei sie stets den beschriebenen Lebensabschnitt von Ada bebildern und den Fokus auf ihre Person richten. Verspielt und sich deutlich abhebend sind auf vielen der Seiten bunte Zahlen auffindbar, welche bspw. einfache Rechenaufgaben sind. Insgesamt harmonieren Text und Bild auf sehr gute Weise miteinander. Der spanischen Autorin gelingt es, die Reihe „Little people, big dreams“ um eine weitere Biografie einer herausragenden Persönlichkeit zu ergänzen. Das Buch kann inspirieren, Gespräche, auch zu Sachthemen rund um technische Errungenschaften oder die Industrielle Revolution, anregen und ist für den Einsatz im schulischen Kontext, Kindertagesstätten oder Bibliotheken sehr empfehlenswert.
[tm 23 Sachsen-Anhalt]
  
       

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