AJUM Logo
Datenbank
Besprechungen von Kinder-,
Jugendliteratur & Medien




Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
Datenbank

AJuM Datenbank
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW
c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

7204 aktuelle Rezensionen, weitere 78287 Rezensionen im Archiv
Suchtext:
Schlagwörter:
Titel:
Autor
Vorname:
Autor
Nachname:
Illustrator:
Bewertung:
 Einsatzmögl.:
Medienart:
Alter:
Gattung:
 Archiv anzeigen:
Wolgastpreis:
 
Wie suche ich richtig? Wie darf ich die Rezension verwenden? DRUCKANSICHT



Autor:
Herzog, Katharina,     
Titel:
Die Nebel von Skye
ISBN:
978-3-7432-0620-5  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Seitenanzahl:
400
Verlag:
Loewe, Bindlach
Gattung:
Erzählung / Roman
Reihe:
Jahr:
2020
Preis:
14,95 €   Taschenbuch / Heft / Broschur
       
Inhalt:
Vor der traumhaften Kulisse einer schottischen Insel erlebt Enya das Abenteuer ihres Lebens. Sie verbringt die Ferien auf einem romantisch schönen, aber auch etwas gruseligen Geisterschloss und erlebt, was es heißt, wenn Legenden wahr werden.
[IR 23 Sachsen-Anhalt]
       
Lesealter:
12 - 99 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock für Arbeitsbücherei
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
fantastisch / märchenhaft / Abenteuer / Liebe
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Mathilda, Enyas schwerreiche Tante, lädt die gesamte Familie über Silvester in ein schottisches Schloss auf Isle of Skye ein. Auch wenn die sechzehnjährige Enya sich besseres vorstellen könnte, als mit der kauzigen alten Dame auf einem alten Schloss zu wohnen, verdonnert Enyas Mutter die gesamte Familie dazu, mitzukommen. Schließlich geht es nicht zuletzt auch um das Erbe der Tante, und das kann die Familie, die in einem maroden Haus wohnt, wirklich gut gebrauchen. Enya, die gern Regisseurin werden möchte, macht das Beste aus der Zeit und versucht etwas über die Legenden des Schlosses, besonders über Finola MacLeod, die auf dem Schloss herumspuken soll, herauszufinden. Seltsame Dinge passieren und Enya scheint in größter Gefahr zu sein. Doch was tut man, wenn man herausfindet, dass die Legenden wahr sind? Dass es echte Geister auf Dunvegan Castle gibt? Dass die eigene Tante Teil des Mysteriums ist? Richtig, man schnappt sich einen sympathischen Einwohner und versucht die Wahrheit herauszufinden.
Die Leser*innen erleben die Erzählung aus Sicht der Ich-Erzählerin. Damit sind sie direkt in das Geschehen eingebunden und erleben die Emotions- und Gedankenwelt des Mädchens hautnah mit. Gemeinsam mit Enya lernen die Leser*innen die Geheimnisse des Schlosses kennen. Alle Charaktere wirken sehr authentisch. Es ist eine Freude, die Protagonistin bei ihren Nachforschungen zu begleiten. Katharina Herzogs Schreibstil ist anschaulich, detailreich und malerisch. Als Leser*in hat man das Gefühl, die Insel und das Schloss wirklich zu besuchen, so genau sind die Vorstellungen, die sich beim Lesen entwickeln. Dadurch wird das Lesen zur Freude und das Buch zum Pageturner.
Nach ihrem ersten Jugendbuch „Faye“, welches ebenso malerisch und zauberhaft war, gelingt Katharina Herzog hier ein noch besseres Werk. War die Story bei „Faye“ sehr vorhersehbar, sorgt die Autorin nun durch viele Wendungen und noch mehr Spannungsbögen für Abwechslung und dafür, dass auch erfahrene Leser*innen bis zum Schluss nicht alle Geschehnisse vorhersagen können.
[IR 23 Sachsen-Anhalt]
  
       

Für namentlich oder mit Namenskürzel gekennzeichnete Beiträge und Beurteilungen liegt die presserechtliche Verantwortung beim jeweiligen Autor bzw. bei der jeweiligen Autorin.