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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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c/o Alexandra Ritter, Reifenberger Straße 21, 60489 Frankfurt am Main

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Autor:
Drust, Rike,     
Titel:
Das Ei von Aua
ISBN:
978-3-942795-94-4  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Engelke, Mareike
Seitenanzahl:
52
Verlag:
Kunstanstifter, Mannheim
Gattung:
Erzählung / Roman
Reihe:
Jahr:
2020
Preis:
22,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Ein weicher Berg, wie und wo gibt's denn sowas? In der Geschichte von Rike Drust!
Erdacht als eine spontane Motivation-Geschichte für ihre Tochter auf einer Winterwanderung erscheint diese nun nach vielen Jahren als Buch, unterstützt mit verrückten und liebevollen Illustrationen von Mareike Engelke. Mit einem weichen Berg, der Raucherschwalbe Emma und der kreativen Eisverkäuferin Aurora ist man sofort mitten im Geschehen.
[mab 23 Sachsen-Anhalt]
       
Lesealter:
0 - 7 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Einsamkeit / Freunde / Probleme
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Bob ist ein ziemlich einsamer Berg. Hinaufklettern oder Hinunterrodeln gestalten sich als schwieriger als sonst bei Bergen und so bleibt den Anwohner*innen nichts weiter übrig, als ihn abzusperren. Doch damit ist Aurora nicht einverstanden. Schließlich muss sie Eis an die Kinder und Kaffee an ihre Eltern verkaufen. Doch wie gehen Bob und Aurora diese Probleme an? Glücklicherweise stürzt da Emma die Schwalbe in den Berg und ganz zufällig finden sie bei ihrer Rettung auch die Lösung des Bergproblems.
Was passiert, mit einem Berg, wenn die Mutter ein Schwamm war?
Was Kinder so ziemlich mit am meisten lieben ist wohl Eis. Und damit kann Aurora dienen. Und das auch noch mit den spektakulärsten Sorten der Welt: Flummieis, Elternreinlege-Dauereis, Leuchteis und so weiter. Und Eis essen geht auch immer. Besonders neben Wintersport-Rodel-Schneebergen. Denn für Eis ist es nie zu kalt, das denken nur immer die Erwachsenen.
Doch was hat das alles mit einer Schwammmutter zutun? Eine Schwammmutter führt leider zu übertriebener Weichheit und dann ist nix mit Rodeln und Skifahren und auch nix mit Eis- und Kaffeeverkauf. Als eines Tages Emma, eine besonders schnelle und aufmüpfige Schwalbe, im Berg versinkt, finden Bob und Aurora eine kreative Lösung und retten mit dieser Entdeckung nicht nur die Schwalbe aus dem Berg.
Rike Drust erfindet diese Geschichte als Ersatzpicknick für ihre Tochter bei einem winterlichen Spaziergang. Spontan, skurril, kunterbunt und aus dem Stoff der einem zum Lachen bringt, egal welchen Alters.
Mareike Engelke illustriert dazu ebenso lebhaft und spontan eine Welt aus grafischen und digitalen Elementen. Mit wenigen aber authentischen Strichen schafft sie einen klapprigen Bus, einen flauschigen Berg und eine durchaus taffe Rauchschwalbe, welche den Text begleiten.
Für jüngere Leser*innen ist das Buch auf Grund der Textmenge zum Vorlesen, gemeinsamen Lachen und Weiterspinnen, für ältere Leser*innen ist es zum selbständigen Lesen und Erforschen durchaus eine kurzweilige und verrückte Angelegenheit.
[mab 23 Sachsen-Anhalt]
  
       

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