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Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)
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Autor:
Fischer, Lucia,     
Titel:
Flip Flap - Das lustige Bilderbuch-Pop-up Dschungel-Tiere
ISBN:
978-3-551-51945-0  
Übersetzer:
Originalsprache:
Illustrator:
Saldana, Carmen
Seitenanzahl:
12
Verlag:
Carlsen, Hamburg
Gattung:
Bilderbuch
Reihe:
Jahr:
2019
Preis:
12,00 €   Buch (Print, gebunden)
       
Inhalt:
Im Urwald ist es nie still. Überall faucht, brüllt oder quiekt es. Lassen sich hier noch unbekannte Arten entdecken?
[jodu 23 Sachsen-Anhalt]
       
Lesealter:
0 - 5 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
Wolgast Preis:
Nein
Bewertung:
sehr empfehlenswert
Schlagwörter:
Pop-up-Buch / Tiere / Dschungel / Sprachspiel / Krokodil
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
„Flip Flap“ ist das Geräusch, das dieses Buch macht, wenn man nacheinander die zwei Hälften einer Buchseite umschlägt und ein neues Tier aus dem Dschungel zum Vorschein kommt. Vorgestellt werden in dem Pop-up-Buch in fünf Portraitbildern bekannte mehrsilbige Lebewesen aus dem Urwald. Doch welche Laute machen Krokodil, Nilpferd, Tukan, Orang Utan und Leopard?
Jeweils auf der linken Buchseite befinden sich in dick gedruckten Buchstaben die passenden Geräusche, ebenso wie aufklappbare Türchen in Form von Blättern oder Blüten. Dahinter verstecken sich gereimte Vierzeiler, die aus der Perspektive des Tieres von deren Aussehen und Verhalten berichten. So macht der Tukan „Kriii! kriii!“ und behauptet von sich: „Riesig ist mein Schnabel, lang und leuchtend bunt. Ich picke mit ihm Früchte, das hält mich kerngesund.“
Am Rand der rechten Buchseite wird ein farbiger Streifen abgetrennt, in welchem in untereinander geschriebenen Großbuchstaben der Name des Urwaldbewohners zu lesen ist. In der Mitte schließlich entsteht durch den Pop-up-Effekt ein dreidimensionales Modell des Dschungeltieres, indem die Mundpartie aus dem Buch heraustritt, sodass beim Auf- und Zuklappen des Buches der Eindruck entsteht, das Maul bzw. der Schnabel des Tieres würde sich öffnen oder schließen. Unterstützt wird die eindrückliche Inszenierung durch die auf wenige Flächen reduzierten Illustrationen in Aquarell, die durch ihre kräftigen intensiven Farben nahezu leuchten.
Außerdem ist es möglich, dass die Rezipierende durch einen Schnitt, der waagerecht durch die Mitte des Buches verläuft, jeweils Ober- oder Unterseite eines Tieres durch Umklappen der Buchhälfte austauschen kann. So wird aus einem Tukan und einem Leoparden ein "Tupard", der einen prächtigen Schnabel als Oberkiefer und spitze Fangzähne als Unterkiefer hat. Auch Verse und Geräusche durchmischen sich dabei, sodass durch die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten spielerisch verschiedene Fantasietiere entstehen können.
Didaktisch bietet das Pappbilderbuch mit seinem Sprachspiel das Potenzial, über das Figurenarsenal hinweg weitere Fantasietiervarianten aus verschiedenen Silben zu bilden und diese mit gereimten Texten und Zeichnungen auszugestalten. Welches Geräusch macht wohl ein Pingubär oder ein Wildhörnchen?
Johanna Duckstein
[jodu 23 Sachsen-Anhalt]
  
       

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